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GT Open
18.04.2026

Sieg für Fontana/Armanni in Rennen 1

Ein perfektes Debüt im International GT Open gelang ZRS Motorsport. Der schwarze Porsche des italienischen Teams, pilotiert von Alex Fontana und Pietro Armanni, dominierte das Samstagsgeschehen an der Algarve: Pole-Position am Vormittag und ein souveräner Sieg im ersten Rennen am Nachmittag bei sommerlichen Bedingungen.

„Es ist großartig, meine GT3-Karriere mit einem Sieg zu beginnen und zu sehen, dass ZRS direkt erfolgreich ist“, erklärte Armanni nach dem Rennen, der das Team bereits aus seiner Zeit im GT Cup Europe gut kennt. Teamkollege Alex Fontana ergänzte: „Wir haben über alle Sessions hinweg einen starken Job gemacht, alles lief perfekt – abgesehen davon, dass wir am Start die Führung an den AF-Ferrari verloren haben, der später Probleme bekam.“

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Der ZRS-Porsche setzte sich gegen den Motopark-Mercedes von Maxi Götz und Christian Mansell durch. Mansell behauptete sich in einem sehenswerten Schlussduell gegen Dean Macdonald, der gemeinsam mit Zak Meakin im Greystone GT McLaren Zweiter wurde.

Der Sieg in der Pro-Am-Klasse ging ebenfalls an einen Porsche und ein Debütteam: den 911 von Fach Auto Tech mit Alexander Fach und Alexander Schwarzer. Dahinter folgten der CBRX by SPS Mercedes von Dexter Müller und Yannick Mettler sowie der Saintéloc Racing Audi von Michaël Blanchemain und Jim Pla.

In der Am-Kategorie sicherte sich die Familie Lewandowski (Andrzej und Adrian) im Baron Motorsport Ferrari den Klassensieg. Platz zwei ging an den Fach Race Tech Porsche von Joel Monegro, Rang drei an den AF Corse Ferrari von Marcelo Hahn und Galid Osman.

Das Rennen

Alex Fontana sicherte ZRS Motorsport bei seinem Seriendebüt die Pole-Position und wiederholte damit seinen Erfolg aus dem Vorjahr vor Rennen 2 an gleicher Stelle. Beim Start verteidigte der Schweizer zunächst seine Führung gegen Mosca aus der ersten Reihe, musste jedoch in Runde zwei den AF Corse Ferrari vorbeiziehen lassen. Dahinter folgten Basz, Meakin, Götz, Lokalmatador Chaves, Pla, Engelhart sowie ein stark auftrumpfender Mazur, der im Sendom-Lamborghini die Am-Klasse anführte.

Für Mosca nahm das Rennen früh ein dramatisches Ende: In Runde drei zwang ihn ein Reifenschaden zu einem zusätzlichen Boxenstopp und warf ihn ans Ende des Feldes zurück. In Runde acht kam es dann zur Kollision mit Hernández, als Mosca zum Überholen ansetzte. Der Mercedes strandete im Kiesbett, was eine Safety-Car-Phase auslöste.

Nach dem Restart in Runde elf konnte sich Fontana leicht absetzen und einen Vorsprung von rund drei Sekunden auf eine hart kämpfende Verfolgergruppe herausfahren – bestehend aus Basz, Götz, Pla und Lebbon, gefolgt von Chaves (verwarnt wegen Track Limits), Engelhart sowie den in der Am führenden Polen Mazur und Lewandowski.

Die Boxenstopps begannen in Runde 16 – mit weiterem Pech für AF Corse: Abril wurde nach dem Losfahren in der Boxengasse gestoppt. Nach den Fahrerwechseln führte Armanni mit drei Sekunden Vorsprung vor Mansell und Macdonald, die sich weiterhin im direkten Duell befanden. Dahinter folgten Emson, Blanchemain (führend in Pro-Am), Neubauer, Mettler (später mit einer Fünf-Sekunden-Strafe wegen eines zu kurzen Handicaps belegt), Fach, Jedlinski und Bateman. Adrian Lewandowski führte weiterhin die Am-Klasse vor Monegro und Wira an.

In der Schlussphase kontrollierte Armanni das Rennen an der Spitze, während sich alles auf das packende Duell zwischen Mansell und Macdonald konzentrierte, das der Australier bis zur Zielflagge für sich entschied. Ebenfalls sehenswert war der Kampf um Platz elf zwischen Jefferies, Bateman, Salaquarda und J. Kell, die mehrfach die Positionen wechselten und schließlich in dieser Reihenfolge ins Ziel kamen. Nach dem Rennen erhielt Jefferies jedoch eine Fünf-Sekunden-Strafe und fiel um vier Positionen zurück.
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