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GT Open
01.10.2026

Gesamtsieg und Pech für Leipert Motorsport in Monza

Für Leipert Motorsport verlief das Rennwochenende auf dem Autodromo Nazionale Monza mit Höhen und Tiefen.

Während Axel Bengtsson und Barrett Wolfe in der GT Cup Europe einen Gesamtsieg feierten, endete der Einsatz von Nicolas Stati und Brendon Leitch in der International GT Open nach einem unverschuldeten Unfall vorzeitig.

Leipert Motorsport war in Monza gleich in zwei Rennserien vertreten. Nicolas Stati und Brendon Leitch pilotierten den Lamborghini Huracán GT3 EVO2 mit der Startnummer 70 in der Pro-Kategorie der International GT Open. In der GT Cup Europe teilten sich Axel Bengtsson und Barrett Wolfe den Lamborghini Huracán Super Trofeo EVO2 mit der Nummer 88.

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Bereits in den Trainings und Qualifyings zeigte sich das Team konkurrenzfähig. Besonders die GT-Cup-Besatzung setzte mit Startplatz zwei für den ersten Lauf und der Pole-Position für Rennen zwei deutliche Ausrufezeichen.
 

Frühes Aus für Stati und Leitch

Für Nicolas Stati und Brendon Leitch stand in der International GT Open das dreistündige Rennen am Sonntag im Mittelpunkt. Stati übernahm den Start und erwischte eine starke Anfangsphase. Der Australier machte sechs Positionen gut und hatte sich bereits bis auf Rang elf nach vorne gearbeitet.

Nach sieben Runden war das Rennen jedoch beendet. In der ersten Schikane kollidierten hinter dem Leipert-Lamborghini zwei Fahrzeuge. Eines davon rutschte anschließend in das Heck der #70. Der Huracán GT3 EVO2 wurde dabei so stark beschädigt, dass Stati das Rennen nicht fortsetzen konnte.
Damit blieb dem Duo die Chance verwehrt, die gute Anfangsphase im weiteren Verlauf des Drei-Stunden-Rennens auszubauen.
 

Gesamtsieg für Bengtsson und Wolfe

Deutlich erfolgreicher verlief der Samstag für Axel Bengtsson und Barrett Wolfe in der GT Cup Europe. Von Startplatz zwei hielt Wolfe die #88 während seines Stints in aussichtsreicher Position. Nach dem Fahrerwechsel übernahm Bengtsson den Lamborghini an der Spitze und verteidigte die Führung bis ins Ziel. Das Ergebnis war der Sieg in der Silver-Klasse und gleichzeitig der Gesamtsieg im ersten Rennen von Monza.

Auch im zweiten Lauf am Sonntag deutete zunächst alles auf eine weitere Spitzenplatzierung hin. Die Startnummer 88 ging von der Pole-Position ins Renen, wurde allerdings bereits in der ersten Kurve von einem anderen Fahrzeug getroffen. Ein Reifenschaden und der dadurch notwendige zusätzliche Boxenstopp warfen Bengtsson und Wolfe weit zurück.

Mehr als Rang vier in der Silver-Klasse war anschließend nicht mehr möglich. Mit der schnellsten Rennrunde des gesamten Feldes unterstrich das Leipert-Duo jedoch noch einmal die Geschwindigkeit des Lamborghini.

Die Geschäftsführer Marc Poos und Marcel Leipert zogen entsprechend ein gemischtes Fazit: „In Monza lagen Erfolg und Pech für uns an diesem Wochenende sehr nah beieinander. Wir freuen uns sehr über den Gesamtsieg von Axel und Barrett in der GT Cup Europe. Gleichzeitig ist es natürlich schade, dass das Rennen für Nicolas und Brendon in der GT Open durch den unverschuldeten Unfall so früh beendet wurde, nachdem sich eine sehr gute Entwicklung zu Rennbeginn abgezeichnet hatte.“

Auch der Zwischenfall im zweiten GT-Cup-Rennen verhinderte aus Sicht des Teams ein besseres Ergebnis: „Das gesamte Team hat einen starken Job gemacht, der damit am Sonntag leider nicht wie gewünscht belohnt wurde.“
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