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Formel 1
07.06.2026

News: Monaco kompakt - Cadillac verliert Punkt

Monaco kompakt: Die Geschichten hinter dem Rennen. So viele Erlebnisse rund um den Großen Preis von Monaco. Alle kann man nicht erzählen. Wir versuchen hier mal ein paar Fakten bereitzustellen und Updates zu veröffentlichen.

Auch am Abend gab es noch Änderungen. Die letzte Änderung betraf Cadillac, die ihren Punkt von Platz 10 verlieren.

Update: 20.12 Uhr:
Perez punktet (zunächst) trotz Strafenchaos 

Sergio Perez kämpfte sich durch zahlreiche Zwischenfälle und Regeluntersuchungen und sicherte Cadillac als Zehnter einen WM-Punkt.
Dachte man! Rund zwei Stunden nach Rennende gab die Rennleitung bekannt, dass der Mexikaner beim Restart nicht korrekt in seiner Startbox stand. Durch die 10-Sekunden-Strafe fiel er von Platz 10 auf 15 zurück.

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Alonso mit ersten Punkt gewinnt für Aston Martin
Zunächst fuhr der Spanier mit Platz 11 noch knapp an den Punkten vorbei. Am späten Abend dann jedoch die Strafe gegen Perez. Somit holte sich Alonso den ersten Punkt. Mehr als überraschend nach dem zunächst schlechten Rennwochenende.


Infos nach dem Rennen:

Antonelli mit schnellster Runde

Nicht nur der Sieg ging an Kimi Antonelli. Der Mercedes-Pilot setzte mit 1:13,481 Minuten auch die schnellste Rennrunde und unterstrich damit seine Dominanz. Es war sein fünfter Sieg im sechsten Rennen. 

Dritter italienischer Sieg
Nach Ricardo Patrese und Jarno Trulli ist Antonelli der dritte Italiener, der den Grand Prix von Monaco gewinnt.

Verstappen ohne richtigen Start

Max Verstappen konnte beim Start nur langsam vorrollen. Alle Fahrzeuge fuhren an ihm vorbei. Er konnte dann mit weitem Abstand dem Feld hinterher fahren, fuhr aber unmittelbar darauf an die Box und  stellte das Auto mit technischen Problemen ab.

McLarens Jubiläum endet mit Ausfall von Norris

McLaren bestritt in Monaco seinen 1.000. Grand Prix in der Formel 1. Für Lando Norris endete das Jubiläumsrennen jedoch vorzeitig mit einem mutmaßlichen Problem an der Power Unit. Oscar Piastri kam immerhin zu einem guten vierten Platz.

Vasseur zurück an der Strecke

Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur war nach seiner krankheitsbedingten Abwesenheit am Samstag zum Rennen wieder an der Strecke.

Fünf Fahrer zu schnell in der Boxengasse

Hamilton, Russell, Piastri, Gasly (2x) und Colapinto erhielten Strafen wegen Überschreitungen des Tempolimits in der Boxengasse. Selten gab es in einem Rennen so viele Verstöße dieser Art. Über die Ursachen konnte man zunächst nur rätseln. Scheinbar waren die Fahrer an der Boxenausfahrt etwas zu früh im Tempo.

Russells ungewöhnliche Strafe

George Russell wollte seine Fünf-Sekunden-Strafe während einer Safety-Car-Phase absitzen. Da das Feld jedoch durch die Boxengasse geleitet wurde, erkannte die Rennleitung den Halt nicht als regulären Strafstopp an. Später folgte sogar eine Drive-Through-Penalty. Siehe auch den nächsten Absatz. 

Regelkunde des Tages

Eine Zeitstrafe kann bei einem regulären Boxenstopp abgesessen werden. Wird das Feld jedoch aus Sicherheitsgründen hinter dem Safety Car durch die Boxengasse geführt, gelten besondere Vorschriften. Die Situation sorgte in Monaco für erhebliche Verwirrung.

Hadjar kämpft mit Technikproblemen

Isack Hadjar meldete über weite Strecken technische Probleme. Dennoch fuhr der Red-Bull-Pilot auf das Podium. Nach dem Rennen gab es zunächst noch eine Untersuchung, ob es unregelmäßige Arbeiten im Auto gab. Das hätte eine Strafe nach sich gezogen. Später bestätigte vier aber das ist keine weitere Untersuchung gegen den Franzosen geben wird.

Antonelli hört merkwürdige Geräusche

Der spätere Sieger funkte seinem Team, dass sich der Motor ungewöhnlich anhöre. Kurz darauf fuhr er dennoch Bestzeiten.

Williams mit Teamtaktik

Alex Albon und Carlos Sainz tauschten während des Rennens jeweils einmal die Positionen. Die Teamstrategie ging zunächst auf und half Williams im Kampf um die Punkte. Am Ende kam Alex Alban auf Platz acht. Science wurde nur 16. da er zweimal von Kontrahenten getroffen worden. Unter anderem von Hülkenberg, der dafür eine Strafe bekam.

Hülkenbergs Strategie bringt nichts

Audi holte Nico Hülkenberg früh zum Pflichtboxenstopp herein. Der Deutsche hing anschließend lange im Verkehr fest und konnte daraus zunächst keinen Vorteil ziehen. Dann sah mit Platz neun alles nach einem happy end für Audi aus. Doch eine Strafe wegen des Vorfalls gegen Sainz nach dem turbulenten Restart brachte dem Audi-Piloten nach dem Rennen eine 10-Sekunden-Strafe. Platz 14 war somit enttäuschend.

Stroll und Leclerc an derselben Stelle

Lance Stroll und Charles Leclerc verloren ihre Fahrzeuge im gleichen Streckenabschnitt. Zunächst wurde über einen Zusammenhang mit dem beschädigten Asphalt spekuliert. Siehe nächsten Punkt.

Beschädigter Asphalt entdeckt

Nach dem Leclerc-Unfall stellte die FIA einen beschädigten Asphaltbelag fest. Die Rennleitung entschied sich daraufhin für eine Rote Flagge. Zunächst säuberte man den Bereich und inspizierte die Flächen, wo etwas vom Belag abgetragen wurde. Nach längerer Unterbrechung von rund 40 Minuten entschied man sich das Rennen wieder aufzunehmen. So ging es dann mit stehenden Start zum Restart um 17.17 Uhr.

Leclerc widerspricht Asphalt-Theorie

Der Ferrari-Pilot erklärte nach seinem Ausfall, dass nicht der Asphalt die Ursache gewesen sei. Er habe die Beschädigung bereits zuvor bemerkt und seine Fahrweise angepasst. Ausschlaggebend sei ein Bremsproblem gewesen.

Stehender Neustart sorgt für Spannung

Nach der Roten Flagge wurde das Rennen mit einem stehenden Start fortgesetzt. Antonelli verteidigte die Führung erneut souverän. Hamilton reihte sich als Zweiter ein. 

Racing Bulls auf P5 und P6
Mit Lawson und Lindblad brachte Racing Bulls gleich zwei Fahrer in die Top 10 und war damit die Überraschung des Wochenendes. Lima Lawson wurde fünfter und Arvid Lindblad sechster.

Gasly verliert Podium durch Strafe
Pierre Gasly überquerte die Ziellinie zunächst auf Rang vier, fiel durch seine Zehn-Sekunden-Strafe jedoch auf Platz sieben zurück. Alpine kündigte nach dem Rennen an, dass man die Strafe nicht ohne weiteres akzeptieren würde. Bei der FIA stellte man einen Antrag auf Überprüfung. In der Tat war die Häufigkeit der Geschwindigkeitsverstöße in der Boxengasse auffällig.

Nur 16 Fahrer im Ziel

Sechs Piloten erreichten das Ziel nicht: Verstappen, Bottas, Bearman, Norris, Stroll und Leclerc. 

Ergebnisupdate (Sonntag 20.12 Uhr):
Großer Preis von Monaco 2026 – Rennen

1. Andrea Kimi Antonelli (Mercedes) – 2:23:31,243 Std.
2. Lewis Hamilton (Ferrari) – +6,271 Sek.
3. Isack Hadjar (Red Bull) – +23,394 Sek.
4. Oscar Piastri (McLaren) – +24,261 Sek.
5. Liam Lawson (Racing Bulls) – +26,553 Sek.
6. Arvid Lindblad (Racing Bulls) – +29,010 Sek.
7. Pierre Gasly (Alpine) – +30,369 Sek. (+10 Sek.)
8. Alexander Albon (Williams) – +33,413 Sek.
9. Esteban Ocon (Haas) – +37,140 Sek.
10. Fernando Alonso (Aston Martin) – +41,899 Sek.
11. Gabriel Bortoleto (Audi) – +42,748 Sek.
12. George Russell (Mercedes) – +43,353 Sek.
13. Nico Hülkenberg (Audi) – +44,102 Sek. (+10 Sek.)
14. Franco Colapinto (Alpine) – +48,964 Sek. (+5 Sek.)
15. Sergio Perez (Cadillac) – +49,153 Sek. (+10 Sek.)
16. Carlos Sainz (Williams) – Unfall, 70 Runden

Ausfälle
Charles Leclerc (Ferrari) – 64 Runden
Lance Stroll (Aston Martin) – 56 Runden
Lando Norris (McLaren) – 43 Runden
Oliver Bearman (Haas) – 27 Runden
Valtteri Bottas (Cadillac) – 15 Runden
Max Verstappen (Red Bull) – 0 Runden
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