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Formel 1
06.09.2026

Monza 2026 deutlich langsamer als 2025 – fast drei Sekunden fehlen auf die Vorjahres-Pole

Ein Blick auf die Qualifying-Zeiten von Monza zeigt eindrucksvoll, wie stark sich die Formel 1 innerhalb eines Jahres verändert hat.

Während Max Verstappen 2025 mit einer Zeit von 1:18.792 Minuten die Pole Position holte, reichten Pierre Gasly am Samstag, 05. September 2026, 1:21.786 Minuten für Startplatz eins. Damit war die Pole-Zeit 2,994 Sekunden langsamer als im Vorjahr.

Allerdings lassen sich die Zeiten nicht eins zu eins miteinander vergleichen. Neben dem neuen technischen Reglement der Formel 1 spielten auch die äußeren Bedingungen eine Rolle. Das Qualifying 2025 wurde bei trockenen und deutlich gemäßigteren Temperaturen ausgetragen. Die Lufttemperatur bewegte sich nach offiziellen FIA-Daten zwischen 26,4 und 27,6 Grad Celsius, die Streckentemperatur zwischen 41,3 und 44,8 Grad.

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2026 präsentierte sich Monza dagegen hochsommerlich. Am Qualifying-Tag gab es Temperaturen von bis zu 34 Grad, die Asphalttemperatur konnte bis auf rund 54 Grad steigen. Regen spielte in beiden Jahren keine Rolle. Damit war es 2026 bei vergleichbar trockenen Bedingungen deutlich heißer.

George Russell fuhr seine beste Q3-Runde mit 1:19.157 Minuten in 2025. 2026 waren es 1:21.846. Das entspricht 2,689 Sekunden Unterschied.

Noch größer fällt die Differenz bei Max Verstappen aus. Der Niederländer stellte 2025 mit 1:18.792 Minuten die Pole-Zeit auf. Ein Jahr später kam er im Q3 auf 1:22.070 Minuten und damit 3,278 Sekunden langsamer um den 5,793 Kilometer langen Kurs.

Der Vergleich macht damit vor allem eines deutlich: Die absoluten Rundenzeiten der Formel 1 haben sich in Monza 2026 erheblich verschoben. Rund drei Sekunden Differenz auf einer Runde sind beträchtlich.

Ein wesentlicher Grund für die langsameren Zeiten liegt im neuen Antriebskonzept. Auf den langen Geraden von Monza wird viel elektrische Energie benötigt, gleichzeitig gibt es nur wenige Bremszonen, um die Batterie wieder aufzuladen. Dadurch steht die volle elektrische Leistung nicht über die gesamte Gerade zur Verfügung. Gerade auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke wie Monza kostet das spürbar Zeit und erklärt einen Teil des großen Unterschieds zu den Rundenzeiten von 2025.

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