Formel 1
06.06.2026
Monaco-Debakel für Aston Martin
Alonso machte vor allem den fehlenden Grip und das mangelnde Vertrauen in den AMR26 verantwortlich: „Im Vergleich zu gestern gab es keinen großen Unterschied, uns fehlt einfach die Pace. Wir hatten einige Hoffnungen für Monaco, aber wir haben kein Vertrauen ins Auto und kämpfen das gesamte Wochenende mit mangelndem Vorderachsgrip. Ich denke, ich habe heute mit dem aktuellen Paket die bestmöglichen Runden gefahren.“
Auch Teamkollege Stroll sprach von den gleichen Problemen: „Wir kämpfen das ganze Wochenende mit denselben Schwierigkeiten. Das Auto ist schwierig zu fahren und bietet kaum Grip, daher kommt dieses Ergebnis nicht überraschend. Das Team hat zwischen den Sessions verschiedene Änderungen ausprobiert, aber wir sind bei Abtrieb und Leistung limitiert. So macht das Fahren hier nicht besonders viel Spaß.“
Teamchef Mike Krack sah die schwache Leistung ebenfalls als Spiegelbild der aktuellen Konkurrenzfähigkeit: „Das heutige Qualifying-Ergebnis entspricht unserer Pace. Es ist uns nicht gelungen, den Fahrern ein berechenbares Auto zur Verfügung zu stellen, was auf dieser Strecke besonders wichtig ist. Zudem hatten wir Schwierigkeiten, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Schauen wir, ob sich morgen Chancen ergeben. Monaco ist ein langes Rennen mit vielen Situationen, in denen alles passieren kann.“
Wenn man sich allerdings die diesjährige Performance von Aston Martin anschaut, so kann sich nicht realistisch vorstellen, dass es eine große positive Überraschung geben könnte.





