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Formel 1
23.09.2026

Mercedes vor Baku: Wolff warnt trotz guter Ergebnisse vor Selbstzufriedenheit

Nach den guten Ergebnissen der vergangenen beiden Formel-1-Wochenenden reist Mercedes mit Rückenwind zum Großen Preis von Aserbaidschan nach Baku.

Teamchef Toto Wolff warnt jedoch davor, aus den jüngsten Resultaten falsche Schlüsse zu ziehen. Auf dem anspruchsvollen Stadtkurs erwartet das Team eine neue Herausforderung.

„Die Ergebnisse der letzten beiden Rennwochenenden waren gut, ändern jedoch nichts an unserer Einschätzung der aktuellen Lage“, erklärt Toto Wolff vor dem Rennwochenende in Aserbaidschan. Der Mercedes-Teamchef sieht weiterhin mehrere Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau: „Es gibt mehrere Teams, die an jedem Wochenende ganz vorne mitkämpfen können.“

Streckenvorstellung: Baku – zwischen Altstadt und Vollgas
Auch das gute Abschneiden beim vergangenen Grand Prix in Madrid will Wolff nicht überbewerten. Mercedes habe dort eine starke Leistung gezeigt, gleichzeitig aber von einem günstigen Rennverlauf profitiert. „In Madrid haben wir zwar gut abgeschnitten, aber auch davon profitiert, dass während des Rennens vieles für uns lief. Wir sehen das realistisch.“

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Mit dem Rennen in Baku beginnt gleichzeitig eine besonders intensive Phase der Formel-1-Saison. Der Grand Prix bildet den Auftakt zum ersten von drei Triple-Headern bis zum Saisonende. Drei Rennwochenenden unmittelbar hintereinander stellen nicht nur die Fahrer, sondern auch die Mitarbeiter an der Strecke und in den Fabriken vor große Belastungen.

„Es wird eine anstrengende Zeit für das gesamte Team, sowohl in den Fabriken als auch an der Rennstrecke“, betont Wolff. Aufgrund der kurzen Pausen zwischen den einzelnen Veranstaltungen komme es besonders auf eine sorgfältige Vorbereitung an. „Die Erholungszeit zwischen den Rennen ist sehr kurz, weshalb Vorbereitung, Zuverlässigkeit und operative Umsetzung noch wichtiger werden.“
Der Sky TV-Zeitplan für den Formel-1-Grand-Prix von Aserbaidschan in Baku
Gerade im Hinblick auf die Weltmeisterschaft könnten die kommenden Wochen entscheidend sein. Wolff: „Das sind die Momente, in denen wir unsere Position in der Weltmeisterschaft festigen oder verlieren können.“

Den Anfang macht der Stadtkurs von Baku, der mit seiner Kombination aus extrem langen Geraden, harten Bremszonen und engen Kurven rund um die historische Altstadt besondere Anforderungen stellt. Gleichzeitig bietet die Strecke nur wenig Raum für Fehler.

„Die Strecke zählt zu den ungewöhnlichsten im Kalender. Sie ist sehr anspruchsvoll für Fahrer und Fahrzeuge“, sagt Wolff. Für eine schnelle Runde müsse das Gesamtpaket in sehr unterschiedlichen Bereichen funktionieren: „Man braucht eine gute Geschwindigkeit auf den Geraden, Selbstvertrauen in den Bremszonen und ein Auto, das die langsamen Kurven in der Altstadt gut meistern kann.“

Trotz des positiven Trends geht Mercedes deshalb vorsichtig in das Rennwochenende. Die zuletzt erzielten Resultate seien kein Maßstab dafür, was das Team in Aserbaidschan erwarten könne.

„Die jüngsten Ergebnisse waren zwar ermutigend, aber sie garantieren nichts“, stellt Wolff klar. Gerade auf dem Stadtkurs könnten Probleme schnell sichtbar werden: „In Baku werden Schwächen sehr schnell offengelegt.“

Die Zielsetzung für Mercedes ist deshalb eindeutig: möglichst fehlerfrei durch das Wochenende kommen und die vorhandenen Möglichkeiten konsequent nutzen. „Wir müssen das Wochenende bescheiden angehen, die Grundlagen gut umsetzen und uns jeden Punkt hart erkämpfen“, so Wolff.

Zeitplan Formel 1 Grand Prix Aserbaidschan 2026
Donnerstag, 24. September 2026
10:30 Uhr – 1. Freies Training
14:00 Uhr – 2. Freies Training

Freitag, 25. September 2026
10:30 Uhr – 3. Freies Training
14:00 Uhr – Qualifying

Samstag, 26. September 2026
13:00 Uhr – Rennen
 
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