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Formel 1
09.09.2026

Mercedes reist nach Monza-Erfolg mit Rückenwind nach Madrid

Nach dem erfolgreichen Wochenende in Monza richtet Mercedes den Blick auf die nächste Aufgabe. Beim Großen Preis von Spanien vom 11. bis 13. September 2026 feiert die Formel 1 ihre Premiere auf dem neuen Madring in Madrid. Für Mercedes-Teamchef Toto Wolff wartet dort eine deutlich andere Herausforderung als zuletzt in Italien.

Mercedes reist mit viel Rückenwind in die spanische Hauptstadt. In Monza feierte Kimi Antonelli vor heimischem Publikum den Sieg, George Russell komplettierte als Zweiter den Mercedes-Doppelerfolg. Gleichzeitig baute das Team seine Führung in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft aus.

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„Monza war eines unserer stärksten Rennwochenenden der Saison und ein bedeutendes Ergebnis für alle in Brixworth und Brackley“, erklärt Wolff. „Das Team hat sehr gute Arbeit geleistet, die Fahrer haben ihre Leistung gebracht und wir haben das Maximum aus unserem Paket herausgeholt.“

Lange beschäftigen möchte sich der Mercedes-Teamchef mit dem Erfolg allerdings nicht. „Damit können wir zufrieden sein, aber das liegt nun hinter uns. Sobald wir Italien verlassen hatten, richtete sich unser Fokus auf Madrid.“
 

Ganz andere Anforderungen als in Monza

Auf dem neuen Madring erwartet Mercedes andere Bedingungen. Der 5,416 Kilometer lange Kurs verfügt über 22 Kurven und kombiniert öffentliche Straßen mit eigens für die Rennstrecke errichteten Abschnitten. Zu den auffälligsten Passagen gehört „La Monumental“, eine langgezogene Steilkurve mit einer Überhöhung von bis zu 24 Prozent.

Wolff sieht bei der Streckencharakteristik eher Parallelen zu Budapest und Zandvoort als zum schnellen Kurs von Monza.

„Dieses Wochenende stellt uns vor eine ganz andere Herausforderung. Die Streckencharakteristik ähnelt eher der von Budapest oder Zandvoort. Wir erwarten daher ein hart umkämpftes Wochenende.“

Eine zusätzliche Herausforderung besteht darin, dass die Teams erstmals mit Formel-1-Fahrzeugen auf dem Madring antreten. Zwar wurden umfangreiche Vorbereitungen im Simulator absolviert, reale Daten von der Strecke gibt es jedoch noch nicht.

Entsprechend wichtig werden die ersten Trainingskilometer am Freitag. „Unsere Aufgabe ist es, die Anforderungen der Strecke so schnell wie möglich zu verstehen und bereits ab der ersten Session die bestmögliche Performance abzurufen. Neue Rennstrecken bergen gleichermaßen Chancen und Unbekanntes“, so Wolff.
Formel 1 kehrt nach Madrid zurück

Für Madrid bedeutet das Wochenende die Rückkehr der Formel 1 nach 45 Jahren. Zuletzt gastierte die Königsklasse 1981 auf dem rund 30 Kilometer außerhalb der Hauptstadt gelegenen Jarama-Kurs. Der Madring feiert dagegen seine Premiere im Formel-1-Kalender.

Auch Wolff sieht den neuen Austragungsort als wichtigen Schritt für die Königsklasse: „Madrid ist eine weltbekannte Stadt, und es ist ein weiterer bedeutender Schritt für unseren Sport, dort Rennen zu fahren. Dass eine ikonische Hauptstadt wie Madrid in den Rennkalender aufgenommen werden wollte, zeigt die Stärke unseres Sports und den Schwung, den wir weltweit weiter ausbauen wollen.“

Der erste Große Preis von Spanien auf dem Madring wird über 57 Runden ausgetragen. Das Rennwochenende beginnt am Freitag mit den ersten beiden Freien Trainings. Das Qualifying folgt am Samstag, der Grand Prix startet am Sonntag um 15:00 Uhr.

Zeitplan Formel 1 Grand Prix Spanien 2026
Freitag, 11. September 2026

13:30 Uhr – 1. Freies Training
17:00 Uhr – 2. Freies Training

Samstag, 12. September 2026
12:30 Uhr – 3. Freies Training
16:00 Uhr – Qualifying

Sonntag, 13. September 2026
15:00 Uhr – Rennen

Lest auch den Bericht über Madring: Madrid-Premiere: Sieben Besonderheiten des neuen Madring
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