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Formel 1
13.09.2026

George Russell kommt in Madrid nicht richtig vom Fleck

George Russell ist stark in das Formel-1-Wochenende in Madrid gestartet, doch seit dem 1. Freien Training kommt der Mercedes-Pilot nicht mehr richtig vom Fleck.

Während Teamkollege Kimi Antonelli zunehmend das Tempo vorgibt, musste sich Russell im Qualifying mit dem sechsten Startplatz zufriedengeben.

Dabei hatte das Wochenende für den Briten vielversprechend begonnen. Im 1. Freien Training am Freitag setzte Russell in 1:34.077 Minuten die Bestzeit und führte einen Mercedes-Doppelerfolg vor Antonelli an. Doch bereits im zweiten Training änderte sich das Bild: Antonelli übernahm mit 1:33.662 Minuten die Spitze, Russell kam mit 0,337 Sekunden Rückstand nur noch auf Rang fünf.

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Auch am Samstag setzte sich diese Entwicklung fort. Im 3. Freien Training fuhr Antonelli erneut die Bestzeit, während Russell als Sechster bereits 0,702 Sekunden auf seinen Teamkollegen verlor.
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Im Qualifying war Russell zunächst schnell unterwegs. Mit 1:33.211 Minuten erzielte er in Q1 sogar die schnellere Zeit der beiden Mercedes-Piloten. In Q2 lag Antonelli dann wieder vorne und zog mit 1:32.591 Minuten sicher in den letzten Abschnitt ein. Russell benötigte 1:32.850 Minuten.

Die entscheidende Runde in Q3 brachte für Russell keine entscheidende Verbesserung. Mit 1:32.149 Minuten reichte es lediglich zu Startplatz sechs. Auf die Pole-Zeit von Lando Norris fehlten ihm 0,325 Sekunden. Deutlich schmerzhafter dürfte aus Mercedes-Sicht jedoch der Abstand innerhalb des Teams sein: Antonelli fuhr in 1:31.835 Minuten auf Startplatz zwei und war damit 0,314 Sekunden schneller als Russell.

Teamchef Toto Wolff sprach später davon, dass Russell etwas das Selbstvertrauen fehle.

Damit hat sich das Kräfteverhältnis innerhalb des Mercedes-Teams seit Freitag weiter verschoben. Russell begann das Wochenende als Schnellster, doch Antonelli steigerte sich kontinuierlich und lag sowohl im zweiten und dritten Training als auch in der entscheidenden Qualifying-Phase vor seinem erfahrenen Teamkollegen.

Für Russell bleibt im Rennen von Startplatz sechs einiges an Arbeit. Mercedes verfügt in Madrid grundsätzlich über die nötige Geschwindigkeit – Antonellis Platz in der ersten Startreihe liefert dafür den deutlichsten Beleg.

Der Grand Prix startet um 15.00 Uhr.

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