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Formel 1
31.01.2026

Für Alonso und Stroll ein besonderer Moment

Aston Martin beendete am Freitag sein Testprogramm auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Erstmals saß Fernando Alonso im Cockpit des AMR26.

Der Ex-Weltmeister von 2005 und 2006 spulte 61 Runden ab, wobei der Fokus auf dem Sammeln von Kilometern sowie ersten Zuverlässigkeitschecks lag. 

„Es ist immer ein besonderer Moment, ein neues Auto zum ersten Mal zu fahren – besonders zu Beginn eines neuen Reglementzyklus. Wir haben ein solides Programm mit guter Laufleistung absolviert, was in dieser Phase die wichtigste Priorität ist“, so Alonso. 

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An beiden Tagen in Spanien konnten sich sowohl Alonso als auch Lance Stroll ein erstes grundlegendes Bild vom neuen Fahrzeug verschaffen.

„Das war ein enormer Einsatz des gesamten Teams, um das Auto rechtzeitig einsatzbereit zu machen, und dafür bin ich sehr dankbar“, so Stroll. Und weiter: „Meine Fahrzeit war begrenzt, aber es war gut, erstmals im Auto zu sitzen und ein erstes Gefühl dafür zu bekommen.“

Nun richtet sich der Blick des F1-Teams von Aston Martin auf die nächsten Aufgaben. 

Am 09. Februar 2026 erfolgt die Präsentation des neuen Designs. Vom 11. bis 13. Februar 2026 kommt es zum Vorsaisontest auf dem Bahrain International Circuit.

Und dann naht in schnellen Schritten der Auftakt zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft vom 06. bis 08. März 2026 in Melbourne.

Mike Krack, Chief Trackside Officer:
„Ein neues Auto erstmals auf die Strecke zu bringen, ist immer ein wichtiger Schritt. Den AMR26 hier in Barcelona zum Leben zu erwecken, war eine große Leistung – sowohl für das Team im AMR Technology Campus als auch für die Mannschaft an der Strecke. Ich möchte allen danken, die dazu beigetragen haben, dass wir diesen Punkt erreicht haben. Dass beide Fahrer im Auto sitzen und wertvolles Feedback sowie Daten liefern konnten, ist ein zentraler Bestandteil unserer Saisonvorbereitung. Zudem war es hilfreich, unsere Zusammenarbeit mit neuen Werkspartnern, darunter Honda, weiter aufzubauen. Nun nehmen wir die gewonnenen Erkenntnisse mit und arbeiten an der Weiterentwicklung des AMR26 mit Blick auf die Tests in Bahrain.“
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