Hamilton und Leclerc waren von den Startplätzen drei und vier ins Rennen gegangen. Bereits in der ersten Schikane kamen sich die beiden Ferrari sehr nahe. Hamilton wich leicht ins Kiesbett aus, um eine Berührung zu vermeiden, und verlor dadurch mehrere Positionen.
Für Leclerc war das Rennen wenig später beendet. In der zweiten Runde kämpfte er zunächst um die Spitzenpositionen und fiel von Rang zwei auf Platz vier zurück. Im Duell mit Oscar Piastri verlor Leclerc auf der Anfahrt zur Alboreto-Kurve die Kontrolle über seinen SF-26 und schlug heftig in die Streckenbegrenzung ein. Das Rennen wurde daraufhin mit der roten Flagge unterbrochen. Leclerc wurde vorsorglich im Medical Centre untersucht und konnte anschließend ins Fahrerlager zurückkehren.
Beim Neustart ging Hamilton von Position acht auf Medium-Reifen ins Rennen und arbeitete sich zwischenzeitlich bis auf Rang vier nach vorne. Auf den langen Geraden von Monza fehlte Ferrari jedoch Topspeed, sodass Hamilton im Kampf mit der Konkurrenz Schwierigkeiten hatte. Gegen Rennende ließ zudem die Reifenperformance nach. Mehr als Rang sechs war für den siebenmaligen Weltmeister nicht mehr möglich.
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„Wir wussten, dass wir auf den Geraden etwas Performance verlieren würden, und das hat das Rennen für uns ziemlich schwierig gemacht“, erklärte Hamilton. Ferrari werde die Erkenntnisse aus Monza mitnehmen und weiter an den Schwächen des SF-26 arbeiten.Teamchef Fred Vasseur zeigte sich vor allem erleichtert, dass Leclerc seinen schweren Unfall unverletzt überstanden hatte. Gleichzeitig räumte er ein, dass Ferrari den zahlreichen Tifosi beim Heimrennen nicht das erhoffte Ergebnis liefern konnte. Vasseur gratulierte zudem Kimi Antonelli zu dessen Heimsieg.
Trotz des sportlich enttäuschenden Wochenendes hatte Monza für Ferrari eine besondere Bedeutung: Die Scuderia erinnerte gemeinsam mit ihren Fans an Michael Schumachers ersten Monza-Sieg vor 30 Jahren.
Bereits vom 11. bis 13. September 2026 steht für Ferrari der nächste Grand Prix am nächsten Wochenende auf dem Programm. Dann feiert der neue Madrider Stadtkurs seine Formel-1-Premiere.





