Formel 1
23.08.2026
Ferrari-Teamchef Vasseur hadert mit der Ausführung in Zandvoort
Nach dem zweiten Start verlor Ferrari zunächst Positionen, unter anderem an Oscar Piastri und George Russell. Anschließend kam Ferrari besser in den Rhythmus, doch als der Undercut von Russell drohte, entschied sich das Team für den falschen Zeitpunkt des Boxenstopps. „Wir haben den Zeitpunkt falsch gewählt. Das war unser Fehler“, räumte Vasseur ein.
Auch die Kommunikation rund um Charles Leclercs Boxenstopp sorgte während des Rennens für Diskussionen. Lewis Hamilton hatte sich am Funk darüber beschwert, dass Leclerc trotz bereiter Boxencrew zunächst nicht hereinkam. Vasseur stellte jedoch klar, dass dies nicht Leclercs eigene Entscheidung gewesen sei. Ferrari habe zunächst bewusst darauf gesetzt, auf der Strecke zu bleiben. Im Nachhinein sei es zwar leicht, die Entscheidung zu kritisieren, zum damaligen Zeitpunkt sei sie jedoch aus Sicht des Teams nachvollziehbar gewesen.
Für Vasseur liegt die größere Baustelle ohnehin im Qualifying. Ferrari müsse insbesondere die Vorbereitung der Reifen verbessern. Das Wochenende habe gezeigt, wie eng das Feld beieinanderliegt und wie entscheidend bereits kleine Unterschiede bei der Reifenvorbereitung sein können.
Für den kommenden Grand Prix in Monza kündigte Vasseur neue Teile für den Ferrari an. Entscheidend sei jedoch nicht allein die Weiterentwicklung des Autos. „Die Pace ist da“, betonte der Ferrari-Teamchef. Vielmehr müsse Ferrari die vorhandene Geschwindigkeit künftig besser in Ergebnisse umsetzen.





