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Formel 1
27.06.2026

Ferrari-Teamchef Vasseur: "Warum wurde nicht sofort Doppel-Gelb gezeigt?"

Mit den Startplätzen zwei (Charles Leclerc) und drei (Lewis Hamilton) hat Ferrari beim Qualifying auf dem Red Bull Ring ein starkes Ergebnis eingefahren. Teamchef Fred Vasseur zog entsprechend ein positives Fazit, äußerte sich jedoch kritisch zum Umgang der Rennleitung mit dem Zwischenfall von Max Verstappen in der Schlussphase von Q3.

„Wir haben an der Spitze mitgekämpft. Nach dem Freitag hatten wir noch sehr viel Arbeit vor uns, aber heute Morgen waren wir bereits in einer besseren Form. Im Qualifying war das Auto dann wirklich gut“, sagte Vasseur.

Für Diskussionen sorgte allerdings die Situation nach Verstappens Ausrutscher und der schnellsten Runde von Mercedes-Pilot George Russell. Vasseur zeigte sich überrascht über die Flaggen. „Für mich ist der entscheidende Punkt, warum nicht direkt Doppel-Gelb gezeigt wurde? Dann gibt es schließlich auch die Regel, dass die Fahrer ihre Geschwindigkeit um fünf Prozent reduzieren müssen.“

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Eine direkte Kritik an den Rennkommissaren wollte der Ferrari-Teamchef jedoch vermeiden. „Ich bin nicht der Renndirektor. Das müssen sie entscheiden. Ich schlage vor, dass wir das jetzt vergessen und der Rennleitung vertrauen. Sie trifft die Entscheidungen.“

Mit Blick auf die Zukunft kündigte Vasseur dennoch an, dass Ferrari sich an der Auslegung orientieren werde: „Natürlich werden wir beim nächsten Qualifying dann ebenfalls unsere Konsequenzen daraus ziehen."

Aber alles in allem äußerte sich der erfahrene Teamchef sehr versöhnlich und schien mit P2 und P3 zufrieden.
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