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Formel 1
06.06.2026

Enttäuschung für Audi beim Qualifying

Das Audi F1 Team konnte seine vielversprechende Schnelligkeit der freien Trainingssitzungen im Qualifying zum Großen Preis von Monaco nicht in ein gutes Ergebnis ummünzen.

Nico Hülkenberg erzielte die 13. Schnellste Zeit, während Gabriel Bortoleto auf Rang 16 landete. Für das Team war es ein Tag der verpassten Chancen, nachdem man in allen freien Trainings des Wochenendes konstant in den Top Ten vertreten gewesen war.

Leider berührte Gabriel bei seinem letzten Versuch in Q1 die Mauer, was zu einem irreparablen Schaden an seinem R26 führte. Nico hingegen hatte sich mit einem starken sechsten Platz in Q2 durchgesetzt, wurde im Kampf um den Einzug in die Top Ten jedoch durch eine Beschädigung am Auto eingebremst. Da er seine zuvor gezeigte Pace nicht mehr reproduzieren konnte, schied er im mittleren Teil des Qualifyings aus.
Auf einer Strecke, auf der Überholen bekanntermaßen äußerst schwierig ist, stellt dieses Ergebnis einen Rückschlag dar und erschwert die Aufgabe für das morgige Rennen. Dennoch wird das Team versuchen, jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, um wieder in die Punkteränge vorzustoßen.
Allan McNish, Racing Director:
„Das Qualifying hat das Potenzial, das wir über das gesamte Wochenende hinweg gezeigt haben, nicht vollständig widergespiegelt. Leider hat Gabi in Q1 beim Anbremsen der Schikane in Kurve 9 die Mauer berührt. Dabei wurde die Aufhängung beschädigt, wodurch seine Session vorzeitig beendet war. Auf Nicos Seite verlief der erste Abschnitt des Qualifyings mit Platz sechs in Q1 sehr stark, aber wir konnten die zuvor gezeigte Geschwindigkeit nicht ganz bestätigen und qualifizierten uns letztlich auf Rang 13.
Beide Autos lagen in allen Trainings konstant in den Top Ten, weshalb das heutige Ergebnis besonders enttäuschend ist – aber genau das ist die Herausforderung dieser Strecke. Monaco ist einer der anspruchsvollsten Kurse im Kalender und verzeiht keinerlei Fehler, sei es durch Verkehr, Streckenposition oder die kleinste Unachtsamkeit. Einige dieser Schwierigkeiten haben wir heute erlebt. Das Rennen morgen wird von unseren Startpositionen aus schwierig werden, vor allem im Vergleich zu dem, was möglich gewesen wäre, wenn wir unser Potenzial vollständig ausgeschöpft hätten.“

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Nico Hülkenberg:
„Natürlich bin ich enttäuscht über das heutige Qualifying-Ergebnis. Vor der Session sah alles deutlich vielversprechender aus, daher ist es frustrierend, diese Ausgangslage nicht in eine bessere Startposition umgesetzt zu haben. Im letzten Versuch hatten wir etwas Pech mit dem Verkehr, was sicherlich nicht geholfen hat. Das gehört in Monaco allerdings dazu und ich konnte wenig dagegen tun.
Generell hatten wir zudem eine Beschädigung am Auto, was uns ebenfalls beeinträchtigt hat. Trotzdem hatten wir erwartet, konkurrenzfähiger zu sein. Nun müssen wir alles genau analysieren, um zu verstehen, wie stark uns der Schaden beeinflusst hat und wo die Performance geblieben ist.
Morgen wird es von unserer Ausgangsposition aus schwierig, aber Monaco bietet immer wieder Chancen. Deshalb bleiben wir konzentriert und werden versuchen, das Beste aus jeder Situation zu machen.“

Gabriel Bortoleto:
„Es tut mir leid für das Team, denn alle haben an diesem Wochenende einen großartigen Job gemacht und hätten es verdient gehabt, unser Auto in den Top Ten zu sehen. Leider konnte ich das heute nicht liefern. Wir hatten die Pace, um um einen Platz in den Top Ten zu kämpfen, aber ich bin in Q1 etwas zu viel Risiko gegangen und habe die Mauer am Eingang zur Swimming-Pool-Schikane berührt. Dadurch wurde die Aufhängung beschädigt und meine Session war beendet. Ein solcher Fehler ist vielleicht in Q3 nachvollziehbar, wenn man am absoluten Limit fährt, aber nicht so früh im Qualifying.
Die Startposition ist in Monaco entscheidend, das wussten wir bereits vor dem Qualifying. Mir ist bewusst, dass das Rennen morgen nicht einfach wird. Dennoch war unsere Pace das gesamte Wochenende über ermutigend, und wir werden weiter kämpfen, um so viele Positionen wie möglich gutzumachen.“
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