Sein Debüt absolvierte der gebürtiger Kerpener (Rheinland) beim Großen Preis von Belgien 1991 für Jordan. Bereits nach diesem einen Rennwochenende wechselte er zu Benetton, wo er seine ersten beiden Weltmeisterschaften gewann. 1996 folgte der Wechsel zu Ferrari, mit dem er die erfolgreichste Phase seiner Karriere erlebte und fünf Titel in Folge holte. Nach seinem ersten Karriereende 2006 kehrte er 2010 mit Mercedes zurück und fuhr dort bis Ende 2012.
Hier die Auflistung der Teams von Michael Schumacher:
Jordan (1991)
Benetton-Ford (1991–1994)
Benetton-Renault (1995)
Ferrari (1996–2006)
Mercedes (2010–2012)
Interessant: Schumacher fuhr insgesamt nur für vier Formel-1-Teams, gewann aber 91 Grands Prix und sieben Weltmeisterschaften – eine außergewöhnlich geringe Zahl an Teamwechseln für eine so lange Karriere.
Die wichtigsten Rivalen von Schumacher in der F1-Zeit:
Damon HillDer erste große WM-Gegner. Nach dem Tod von Ayrton Senna (01.05.94) kämpften Hill und Schumacher 1994 um den Titel. Die Saison endete mit dem bis heute kontrovers diskutierten Unfall in Adelaide, bei dem beide ausschieden und Schumacher Weltmeister wurde. Auch 1995 lieferten sich beide zahlreiche harte Duelle.
Jacques Villeneuve
1997 entwickelte sich Villeneuve zum größten Gegner Schumachers. Das Finale in Jerez gehört zu den bekanntesten WM-Entscheidungen der Formel-1-Geschichte. Beim Versuch, Villeneuve abzudrängen, kollidierte Schumacher mit dem Kanadier, schied aus und verlor die Weltmeisterschaft. Die FIA strich ihm später sogar den zweiten Platz der WM-Wertung.
Mika Häkkinen
Für viele war Häkkinen Schumachers stärkster und respektiertester Rivale. Die Duelle Ferrari gegen McLaren zwischen 1998 und 2001 prägten eine ganze Formel-1-Ära. Häkkinen gewann die Titel 1998 und 1999, Schumacher schlug zurück und holte 2000 sowie 2001 die WM. Schumacher bezeichnete Häkkinen später als seinen besten Gegner.
Fernando Alonso
Der Mann, der Schumachers Ferrari-Dominanz beendete. Alonso gewann 2005 und 2006 mit Renault die Weltmeisterschaft und schlug Schumacher auf Augenhöhe. Beide verband eine intensive Rivalität, die von großem gegenseitigem Respekt geprägt war. Alonso bezeichnete Schumacher später als den härtesten Rivalen seiner Karriere.
Weitere bedeutende Gegner
David Coulthard – oft WM-Mitstreiter in der McLaren-Ferrari-Zeit.
Kimi Räikkönen – besonders 2003 ein ernsthafter Titelgegner.
Juan Pablo Montoya – einer der wenigen Fahrer, die Schumacher offen und aggressiv herausforderten.
Nigel Mansell und Alain Prost – traf Schumacher in dessen frühen Jahren.
Lewis Hamilton und Sebastian Vettel gehörten nicht zu seinen eigentlichen Titelrivalen. Als Hamilton aufstieg, war Schumac
Wer war sein größter Gegner?
Das wird bis heute diskutiert. Viele Formel-1-Experten nennen Mika Häkkinen, weil die Duelle sportlich besonders fair und auf höchstem Niveau geführt wurden. Geht es um die größte Bedrohung für Schumachers Vermächtnis während seiner aktiven Zeit, wird häufig Fernando Alonso genannt. Die emotionalste und kontroverseste Rivalität hatte er dagegen mit Damon Hill.
Interessant ist, dass Schumacher selbst mehrfach sagte, dass Häkkinen sein stärkster Gegner gewesen sei.
Die Statistik der Schumacher-Jahre
| Jahr | Meister | Punkte | Platzierungen |
| 1991 | Ayrton Senna (McLaren) | 96 Punkte | P12 Schumacher 4 Punkte |
| 1992 | Nigel Mansell (Williams) | 108 Punkte | P3 Schumacher 53 Punkte |
| 1993 | Alain Prost (Williams) | 99 Punkte | P4 Schumacher 52 Punkte |
| 1994 | Michael Schumacher (Benetton) | 92 Punkte | Vize: Damon Hill 91 Punkte |
| 1995 | Michael Schumacher (Benetton) | 102 Punkte | Vize: Damon Hill 69 Punkte |
| 1996 | Damon Hill (Williams) | 97 Punkte | P3 Schumacher 59 Punkte |
| 1997 | Jacques Villeneuve (Williams) | 81 Punkte | Vize: Schumacher 78 Punkte* |
| 1998 | Mika Häkkinen (McLaren) | 100 Punkte | Vize: Schumacher 86 Punkte |
| 1999 | Mika Häkkinen (McLaren) | 76 Punkte | P5 Schumacher 44 Punkte ** |
| 2000 | Michael Schumacher (Ferrari) | 108 Punkte | Vize: Mika Häkkinen 89 Punkte |
| 2001 | Michael Schumacher (Ferrari) | 123 Punkte | Vize: David Coulthard 65 Punkte |
| 2002 | Michael Schumacher (Ferrari) | 144 Punkte | Vize: Rubens Barrichello 77 Punkte |
| 2003 | Michael Schumacher (Ferrari) | 93 Punkte | Vize: Kimi Räikkönen 91 Punkte |
| 2004 | Michael Schumacher (Ferrari) | 148 Punkte | Vize: Rubens Barrichello 114 Punkte |
| 2005 | Fernando Alonso (Renault) | 133 Punkte | P3 Schumacher 62 Punkte |
| 2006 | Fernando Alonso (Renault) | 134 Punkte | Vize: Schumacher 121 Punkte |
| 2010 | Sebastian Vettel (Red Bull) | 256 Punkte | P9 Schumacher 72 Punkte |
| 2011 | Sebastian Vettel (Red Bull) | 396 Punkte | P8 Schumacher 76 Punkte |
| 2012 | Sebastian Vettel (Red Bull) | 281 Punkte | P13 Schumacher 49 Punkte |
* Von WM ausgeschlossen – Statistik bleibt
** Schumacher brach sich ein Bein in Silverstone und schied sechs Rennen aus





