Formel 1
01.09.2026
Audi will Erfolgsserie beim Formel-1-Rennen in Monza fortsetzen
Der Italien-Grand-Prix bildet zugleich den Auftakt zum letzten europäischen Formel-1-Doppel der Saison 2026. Auf dem als „Temple of Speed“ bekannten Autodromo Nazionale Monza erwartet Audi allerdings eine andere Herausforderung als zuletzt in Zandvoort.
„Wir haben in Zandvoort eine gute Pace gezeigt und zum vierten Rennen in Folge Punkte geholt, was natürlich ermutigend ist, auch wenn es immer Raum für Verbesserungen gibt“, erklärt Audi-Renndirektor Allan McNish. „Monza ist mit seiner großen Geschichte auf und rund um die Strecke immer ein besonderer Ort. Dieses Wochenende wird eine andere Herausforderung. Das Streckenlayout könnte es schwierig machen, unsere Punkteserie aus den vergangenen Rennen fortzusetzen. Unser Fokus liegt jedoch weiterhin darauf, das Maximum aus unseren Möglichkeiten herauszuholen und dieses letzte europäische Doppel mit einem positiven Ergebnis zu beginnen.“
Auch Nico Hülkenberg reist nach einem weiteren Punkteergebnis optimistisch nach Italien. „Der Sonntag in Zandvoort ist für uns erneut zufriedenstellend verlaufen. Wir haben wieder Punkte geholt und, genauso wichtig, bestätigt, dass wir uns als Team in die richtige Richtung bewegen. Das Ziel ist jetzt, dieses Niveau auch in den kommenden Rennen zu halten.“
Der Deutsche freut sich besonders auf den traditionsreichen Kurs: „Es ist immer schön, nach Monza zurückzukehren. Es ist einer der echten Klassiker mit unglaublich vielen leidenschaftlichen Tifosi und eine Strecke, auf der es richtig Spaß macht, ein Formel-1-Auto zu fahren. Das Mittelfeld liegt weiterhin extrem eng zusammen. Deshalb müssen wir erneut ein sauberes Wochenende abliefern und schauen, wohin uns das bringt.“
Gabriel Bortoleto konnte in Zandvoort zwar nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, zog aus dem Wochenende aber ebenfalls positive Schlüsse. „Auch wenn das Ergebnis am Sonntag in Zandvoort nicht das war, was ich mir gewünscht hatte, habe ich mich im Auto wohlgefühlt und wir hatten eine gute Pace. Das waren definitiv positive Aspekte nach der Sommerpause.“
Für den Brasilianer besitzt das Rennen in Monza zudem eine besondere Bedeutung. „Ich habe während meiner Nachwuchskarriere in Italien gelebt und hier in den vergangenen Jahren auch gute Ergebnisse erzielt. Ein Rennen im ‚Temple of Speed‘ ist immer etwas, auf das man sich freut. Wir waren bei den vergangenen Rennen konkurrenzfähig. Hoffentlich können wir das an diesem Wochenende fortsetzen und ein starkes Ergebnis erzielen.“
Neben dem Formel-1-Team ist in Monza auch das Audi Driver Development Programme vertreten. Freddie Slater tritt in der Formel 3 an und reist als Meisterschaftsführender nach Italien. Zwei Rennwochenenden vor Saisonende geht der Audi-Nachwuchspilot damit als Titelanwärter in die entscheidende Phase der Meisterschaft.





