Bereits im 3. Freien Training hatte sich Audi in Reichweite der Top Ten gezeigt. Hülkenberg belegte mit einer Zeit von 1:33.933 Minuten den achten Platz, Bortoleto folgte auf Position zehn. Im Qualifying bestätigte das Team seine Konkurrenzfähigkeit.
Hülkenberg erreichte Q2 und steigerte sich dort auf 1:33.223 Minuten. Damit fehlten dem Deutschen lediglich 0,019 Sekunden zum Sprung unter die besten Zehn.
„Es war heute unglaublich eng, und wir haben Q3 um gerade einmal 0,019 Sekunden verpasst“, sagte Hülkenberg. „Wir wussten, dass das Qualifying auf einer völlig neuen Strecke sehr knapp werden würde, und genau so ist es gekommen.“
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Auch Racing Director Allan McNish sah Audi nahe am derzeit möglichen Maximum. „Leider fehlten Nico weniger als zwei Hundertstelsekunden zum Einzug in Q3. Es war ein winziger Abstand, aber wir waren knapp auf der falschen Seite.“Mit beiden Autos auf den Positionen elf und zwölf zeigte sich McNish dennoch zufrieden. „Ich denke, das war das Maximum, das wir aus unserem Auto herausholen konnten. Deshalb können wir damit nicht allzu unzufrieden sein.“ Besonders mit Blick auf die jüngsten Entwicklungsschritte der Konkurrenz wertete der Schotte das Ergebnis als starke Teamleistung.
Bortoleto kam in Q2 auf eine Zeit von 1:33.388 Minuten und blieb damit 0,165 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Der Brasilianer war mit seinem Qualifying nicht vollständig zufrieden.
„Eigentlich denke ich, dass es heute gar nicht so schlecht war. Aber es war schwierig, die perfekte Runde zusammenzubekommen“, erklärte Bortoleto. Audi habe das Auto gegenüber dem Freitag deutlich verändert. Dadurch habe er im Qualifying zwar mehr Vertrauen gehabt, dennoch sei „definitiv noch mehr für uns möglich gewesen“.





