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Formel 1
26.09.2026

Audi verpasst Punkte in Baku – Hülkenberg lange in den Top 10

Das Audi F1 Team ist beim Großen Preis von Aserbaidschan ohne WM-Punkte geblieben.

Nico Hülkenberg kämpfte in Baku bis in die Schlussphase um den zehnten Platz, musste sich schließlich aber Carlos Sainz geschlagen geben und wurde Elfter. Gabriel Bortoleto beendete das Rennen auf Rang 13.
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Für Audi war es auf dem schnellen Stadtkurs von Baku vor allem der fehlende Topspeed, der ein besseres Ergebnis verhinderte. Beide Fahrer zeigten ein fehlerfreies Rennen, konnten auf den langen Geraden jedoch nur schwer angreifen und ihre Positionen verteidigen.

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Hülkenberg startete auf neuen Medium-Reifen und setzte auf einen langen ersten Stint. Erst in Runde 33 kam der Deutsche zum Boxenstopp und wechselte auf neue Soft-Reifen. Die Strategie brachte ihn in der Schlussphase bis auf Rang zehn und damit in die Punkteränge.

Als die Fahrer vor ihm miteinander kämpften, verlor Hülkenberg allerdings entscheidende Zeit. Carlos Sainz konnte im Williams aufschließen, sich in den Windschatten setzen und den Audi auf der langen Geraden überholen. Hülkenberg fiel dadurch auf Platz elf zurück.

„Die Punkte sahen eine Zeit lang erreichbar aus, deshalb ist es enttäuschend, sie verpasst zu haben“, sagte Hülkenberg. „Uns hat Topspeed gefehlt, und auf dieser Strecke macht es das schwierig, nach vorne zu kommen oder sich zu verteidigen.“

Seine schnellste Rennrunde absolvierte Hülkenberg in Runde 45 in 1:46.850 Minuten.
 

Bortoleto sieht Fortschritte mit neuem Paket

Gabriel Bortoleto begann das Rennen ebenfalls auf neuen Medium-Reifen. In Runde 31 wechselte der Brasilianer auf Soft und kam schließlich als 13. ins Ziel. Seine schnellste Runde von 1:46.336 Minuten fuhr er in Runde 46.

Trotz des erneut punktelosen Ergebnisses zog Bortoleto einige positive Erkenntnisse aus dem Rennen. Das neue Technikpaket habe insbesondere im Mittelsektor Fortschritte gebracht.

„Das Rennen selbst war hinsichtlich unserer Pace ziemlich vielversprechend“, erklärte Bortoleto. „Das neue Paket funktioniert, besonders im Mittelsektor fühlte sich das Auto ziemlich stark an.“

Auf den Geraden habe sich dagegen das bereits von Hülkenberg beschriebene Problem gezeigt. Dort fehlte Audi Geschwindigkeit, wodurch Überholmanöver und die Verteidigung der eigenen Position erschwert wurden.
 

Audi setzte auf Safety-Car-Chance

Racing Director Allan McNish bestätigte, dass die langen ersten Stints Teil der Strategie waren. Audi wollte möglichst lange draußen bleiben, um von einer möglichen Safety-Car-Phase profitieren zu können.

„Unser Plan war immer, lange zu fahren und bereit zu sein, eine Safety-Car-Phase auszunutzen“, erklärte McNish. Dadurch habe Hülkenberg gegen Rennende noch um einen WM-Punkt kämpfen können.

Nach dem schwierigen Qualifying wertete McNish dies zumindest als Teilerfolg. Gleichzeitig sei bereits vor dem Start klar gewesen, dass die Streckencharakteristik in Baku dem Audi nicht optimal entgegenkommen würde.

Nun richtet sich der Blick auf das nächste Rennwochenende. Bis dahin will Audi die Daten des in Baku eingeführten Pakets analysieren und weitere Performance erschließen.
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