Für Nico Hülkenberg verlief der Sprint dagegen enttäuschend. Ein Problem an der Power Unit zwang ihn früh zur Aufgabe. Das Audi-Team konnte den Antriebsstrang jedoch rechtzeitig zum Qualifying wechseln. Hülkenberg überstand Q1 und belegte in Q2 schließlich den 13. Platz.
„Insgesamt war es ein solider Tag, an dem wir eine gute Pace gezeigt und konstant an der Spitze des Mittelfelds gekämpft haben“, bilanzierte Racing Director Allan McNish. Besonders Bortoleto habe im Qualifying eine starke Leistung gezeigt und mit Platz neun das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Auch für das Rennen sieht McNish gute Chancen: „Unsere Rennpace ist gut, daher denke ich, dass wir morgen mit beiden Autos um Punkte kämpfen können.“
Bortoleto selbst zeigte sich mit seiner Qualifikation zufrieden. Nach einem schwierigen Start in Q1 habe er sich kontinuierlich gesteigert und schließlich den Einzug in die Top Ten geschafft. „P9 war heute das Maximum, das wir erreichen konnten, und ich bin sehr glücklich, dass wir das Maximum aus dem Auto herausgeholt haben“, erklärte der Brasilianer.
Hülkenberg war mit seiner Leistung weniger zufrieden. Nach der Behebung des technischen Problems sei seine Qualifying-Runde grundsätzlich sauber gewesen.
Allerdings habe ein ungünstiger Wind aus Kurve eins beim letzten Versuch Zeit gekostet. „Auf dieser Strecke sind Rhythmus und Vertrauen besonders wichtig. Das konnten wir an diesem Wochenende bisher noch nicht konstant finden“, sagte der Deutsche.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte F1-Academy-Pilotin Emma Felbermayr. Die Österreicherin lag im Reverse-Grid-Rennen lange in den vorderen Positionen, fiel nach einer späten Fünf-Sekunden-Strafe jedoch auf Rang 13 zurück. Im Feature Race am Sonntag geht Felbermayr von Startplatz vier ins Rennen.
Startpositionen von Audi für den Grand Prix:
9. Gabriel Bortoleto
13. Nico Hülkenberg
Damit besitzt Audi am Sonntag eine gute Ausgangslage, um mit beiden Fahrzeugen in die Punkteränge vorzustoßen. Start zum Rennen ist um 16.00 Uhr.





