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Formel 1
22.08.2026

Aston Martin macht Fortschritte – Fahrbarkeit bleibt das große Thema

Aston Martin hat beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort nach eigenen Angaben einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Dieser Fortschritt hat sich bislang jedoch noch nicht in den Ergebnissen widergespiegelt.

Fernando Alonso und Lance Stroll mussten sich im Sprint und im Qualifying mit den hinteren Positionen zufriedengeben. Gleichzeitig zeigt sich das Team mit der Entwicklung des AMR26 zunehmend optimistisch.

Fernando Alonso beendete das Sprint-Rennen auf Platz 18 und qualifizierte sich anschließend ebenfalls als 18. Für den Spanier ist die Entwicklung dennoch positiv. In Q1 fehlten ihm lediglich 1,3 Sekunden auf die Bestzeit. Noch vor wenigen Rennen habe der Rückstand auf die Topteams durchschnittlich rund vier Sekunden betragen.

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„Wir waren sehr nah dran, in Q2 zu kommen, und haben mehr oder weniger das Maximum aus dem Auto herausgeholt“, erklärte Alonso. Entscheidend sei nun, die Fahrbarkeit des Autos weiter zu verbessern und dadurch zusätzliche Rundenzeit zu gewinnen.

Auch Lance Stroll sieht Fortschritte, hatte im Qualifying allerdings noch größere Schwierigkeiten. Der Kanadier wurde im Sprint 17. und startet nach Platz 19 im Qualifying ebenfalls aus dem hinteren Bereich. „Unsere Rennpace scheint besser zu sein als unsere Qualifying-Pace“, erklärte Stroll. Im Qualifying müsse er das Auto stärker attackieren können, wofür vor allem eine bessere Balance und Fahrbarkeit notwendig seien.

Teamchef und technischer Verantwortlicher Adrian Newey sieht ebenfalls eine positive Entwicklung. Trotz der begrenzten Trainingszeit eines Sprint-Wochenendes habe Aston Martin wichtige Erkenntnisse über die jüngsten Updates und die überarbeitete Power Unit sammeln können. Beide Fahrer hätten deutliche Verbesserungen bei Chassis und Aerodynamik festgestellt.

Der wichtigste nächste Schritt liegt laut Newey nun ebenfalls bei der Fahrbarkeit. Wenn es Aston Martin gelingt, das Auto für die Fahrer berechenbarer und besser kontrollierbar zu machen, könnte das vorhandene Potenzial deutlich besser genutzt werden.

Damit befindet sich Aston Martin trotz der enttäuschenden Platzierungen in einer interessanten Entwicklungsphase. Der Abstand zu den führenden Teams ist deutlich kleiner geworden. Jetzt geht es darum, diesen Fortschritt auch in konkurrenzfähige Startplätze und Rennergebnisse umzusetzen. Zandvoort liefert dafür erste ermutigende Signale.
 
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