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Formel 1
06.09.2026

Aston Martin erlebt schwieriges Qualifying in Monza

Aston Martin hat beim Qualifying zum Großen Preis von Italien in Monza einen schwierigen Samstag erlebt. Fernando Alonso und Lance Stroll kamen nicht über den ersten Qualifying-Abschnitt hinaus und belegten die Plätze 21 und 22.

Alonso fuhr in Q1 eine persönliche Bestzeit von 1:25.150 Minuten. Der Spanier konnte in der entscheidenden Schlussphase allerdings nicht mehr auf die Strecke gehen. Aston Martin untersucht nach eigenen Angaben ein Problem am Auto, durch das Alonso in der Garage bleiben musste. Damit konnte er seinen letzten frischen Reifensatz nicht mehr für einen weiteren Versuch nutzen.

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„Wir haben die Möglichkeit verpasst, einen frischen Reifensatz zu verwenden. Dadurch war unser Qualifying vorzeitig beendet und wir hatten keine Chance mehr, unsere Rundenzeit zu verbessern“, erklärte Alonso.

Allerdings machte der zweimalige Formel-1-Weltmeister deutlich, dass das technische Problem nicht allein für das schwache Abschneiden verantwortlich war. Vor allem auf den Geraden fehle dem Aston Martin Geschwindigkeit. „Wir wissen, dass wir hinter unseren Konkurrenten liegen, insbesondere weil uns auf den Geraden Geschwindigkeit fehlt. Das macht diese Strecke für uns sehr schwierig.“

Antonelli und Verstappen punktgleich September-Weltmeister

Noch einen Platz hinter Alonso landete Lance Stroll. Der Kanadier kam auf eine Zeit von 1:25.222 Minuten und belegte damit den 22. Rang. Für Stroll kam das Ergebnis nicht überraschend.

„Das heutige Ergebnis entsprach unseren Erwartungen. Wir wussten von Anfang an, dass diese Strecke eine echte Herausforderung für uns werden würde“, sagte Stroll. Auch er verwies auf die fehlende Leistung: „Uns fehlt Leistung – und genau die braucht man auf diesem Kurs. Morgen wird es für uns ein schwieriges Rennen.“
 

Windschatten reicht Aston Martin nicht

Aston Martin versuchte in Q1, die Nachteile auf den langen Geraden von Monza zumindest teilweise durch Windschattenfahrten auszugleichen. Doch auch diese Strategie brachte nicht den erhofften Sprung nach vorne

Mike Krack erklärte: „Wir haben während Q1 versucht, mit beiden Autos Windschatten zu nutzen, aber uns fehlte schlicht die Pace, um in Q2 einzuziehen.“

Die Streckencharakteristik in Monza passe derzeit nicht zum Paket des Teams. Große Hoffnungen auf eine grundlegende Veränderung der Kräfteverhältnisse im Rennen am Sonntag, 06. September 2026, macht sich Aston Martin daher nicht. Krack kündigte an, sich auf die beeinflussbaren Faktoren zu konzentrieren und mögliche Chancen im Rennverlauf zu nutzen.

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