Schon vor dem Rennen waren die Erwartungen bei Aston Martin überschaubar. Auf dem Kurs mit seinen langen Vollgaspassagen fehlte dem Team die notwendige Geschwindigkeit. Im Rennen verschärfte sich die Situation zusätzlich.
Für Lance Stroll war bereits nach acht Runden Schluss. Der Kanadier erhielt wegen eines Problems mit dem Wasserdruck die Anweisung, seinen Aston Martin abzustellen.
„Wir hatten ein Problem mit dem Wasserdruck, deshalb wurde mir gesagt, dass ich das Auto stoppen soll“, erklärte Stroll. „Es war wieder eine schwierige Woche, aber wir kennen die Situation, mit der wir in diesem Jahr zu kämpfen haben.“
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Positive Aspekte konnte Stroll aus dem Wochenende kaum mitnehmen. „Es gibt nicht viele positive Dinge, die wir mitnehmen können. Der Fokus liegt darauf, diese Probleme für die kommenden Rennen zu verbessern und gleichzeitig weiter in Richtung 2027 zu schauen.“Auch Fernando Alonso erreichte die Zielflagge nicht. Der Spanier berichtete während des Rennens über Probleme und verlor insbesondere auf den Geraden deutlich an Zeit. Nach 20 Runden wurde schließlich auch sein Auto abgestellt.
„Leider mussten wir das Auto aus dem Rennen nehmen, weil wir auf den Geraden offenbar sehr viel Zeit verloren haben“, sagte Alonso. „Das müssen wir genauer analysieren.“
Der zweimalige Formel-1-Weltmeister hatte bereits im Vorfeld nicht mit einem besonders starken Wochenende gerechnet. „Wir wussten, dass dieses Wochenende für uns schwierig werden würde, und genau so ist es gekommen. Das ist momentan unsere Situation. Jetzt schauen wir, ob wir in Malaysia ein stärkeres Wochenende haben können.“
Auch Mike Krack zog nach dem Rennen eine ernüchternde Bilanz. „Mit unserer Pace auf dieser Strecke gab es heute nicht besonders viel, um das wir kämpfen konnten“, erklärte der Aston-Martin-Teamchef.
Krack bestätigte die unterschiedlichen technischen Ursachen für die beiden Ausfälle: „Lances Rennen war bereits in Runde acht wegen eines Problems mit dem Wasserdruck beendet und wir haben ihn aufgefordert, das Auto abzustellen. Fernando meldete mögliche Probleme mit der Power Unit und verlor auf den Geraden Zeit, bevor er in Runde 20 ausschied.“
Für Aston Martin bleibt damit vor allem die Ursachenanalyse. Viel Zeit dafür gibt es nicht: Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Formel 1 in Sepang weiter. „Wir werden alles analysieren, uns neu sammeln und rechtzeitig für unseren Besuch in Sepang in der kommenden Woche bereit sein“, so Krack.





