Der Mercedes-Pilot umrundete den 7,004 Kilometer langen Ardennenkurs (hier Infos zur Strecke) in 1:45,990 Minuten und verwies Lando Norris (McLaren) sowie Weltmeister Max Verstappen (Red Bull Racing) auf die weiteren Plätze.
Nachdem die Ampel auf Grün gesprungen war, ließen sich die Teams zunächst Zeit. Erst nach gut drei Minuten gingen mit den beiden Cadillac von Valtteri Bottas und Sergio Pérez die ersten Fahrzeuge auf die Strecke. Die Zeitenjagd nahm anschließend nur langsam Fahrt auf. Zwischenzeitlich führte Isack Hadjar das Klassement an, ehe Lewis Hamilton im Ferrari mit 1:46,789 Minuten die Spitze übernahm.
Im weiteren Verlauf setzte schließlich Antonelli die entscheidende Bestmarke. Norris kam bis auf 0,139 Sekunden heran, Verstappen fehlten lediglich 0,148 Sekunden auf den Spitzenreiter. George Russell komplettierte als Vierter ein starkes Mercedes-Ergebnis.
Für eine positive Überraschung sorgte Audi. Nach einem eher enttäuschenden Freitag präsentierte sich Nico Hülkenberg deutlich verbessert und belegte Rang acht. Der Deutsche ließ Teamkollege Gabriel Bortoleto hinter sich, der Neunter wurde. Damit sendete Audi unmittelbar vor dem Qualifying ein deutlich stärkeres Signal als noch am Vortag.
Weniger erfolgreich verlief das Training für Isack Hadjar. Der Red-Bull-Racing-Pilot musste seinen Wagen nach einem technischen Defekt ohne Antriebsleistung unmittelbar vor der Boxengasse abstellen. Die Streckenposten schoben das Auto wenige Meter weiter, ehe es von den Mechanikern in die Garage gebracht werden konnte. Da Hadjar wegen eines Power-Unit-Wechsels ohnehin eine Startplatzstrafe von 20 Positionen erhält, hat der Ausfall für seine Ausgangslage im Rennen allerdings nur begrenzte Auswirkungen.
Für den Schlusspunkt sorgte Lewis Hamilton – allerdings unfreiwillig. Kurze Zeit vor Trainingsende verlor der Ferrari-Pilot nach einem Ausritt ins Kiesbett in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen SF-26 und schlug mit dem rechten Heck leicht in die Leitplanke ein. Dabei wurde die hintere rechte Radaufhängung beschädigt. Größere Schäden am Chassis sah man nicht, dennoch wartet auf die Ferrari-Mechaniker bis zum Qualifying zusätzliche Arbeit. Mittagspause gestrichen! Aufhängung, Unterboden und Heckflügel dürften stark beschädigt sein. Es wird sicherlich knapp bis zum Qualifying. Gelbe Flaggen verhinderten in der Schlussphase weitere Verbesserungen, sodass Antonellis Bestzeit bis zum Ende Bestand hatte.
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3. Freies Training
| Pos. | Fahrer | Team | Rückstand |
|---|---|---|---|
| 1. | Andrea Kimi Antonelli | Mercedes | 1:45,990 |
| 2. | Lando Norris | McLaren | +0,139 |
| 3. | Max Verstappen | Red Bull Racing | +0,148 |
| 4. | George Russell | Mercedes | +0,367 |
| 5. | Lewis Hamilton | Ferrari | +0,392 |
| 6. | Charles Leclerc | Ferrari | +0,760 |
| 7. | Oscar Piastri | McLaren | +0,795 |
| 8. | Nico Hülkenberg | Audi | +0,934 |
| 9. | Gabriel Bortoleto | Audi | +1,059 |
| 10. | Isack Hadjar | Red Bull Racing | +1,106 |
| 11. | Arvid Lindblad | Racing Bulls | +1,186 |
| 12. | Liam Lawson | Racing Bulls | +1,700 |
| 13. | Franco Colapinto | Alpine | +1,914 |
| 14. | Oliver Bearman | Haas | +1,930 |
| 15. | Pierre Gasly | Alpine | +1,959 |
| 16. | Alexander Albon | Williams | +2,000 |
| 17. | Valtteri Bottas | Cadillac | +2,654 |
| 18. | Carlos Sainz | Williams | +2,702 |
| 19. | Esteban Ocon | Haas | +2,740 |
| 20. | Sergio Pérez | Cadillac | +3,000 |
| 21. | Fernando Alonso | Aston Martin | +4,165 |
| 22. | Lance Stroll | Aston Martin | +4,641 |






