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Formel 1
06.06.2026

"Schwieriges Training" für Mercedes beim Monaco GP

Mercedes erlebte im zweiten Freien Training zum Großen Preis von Monaco einen anspruchsvollen Freitag. George Russell belegte mit einer Bestzeit von 1:13,405 Minuten Rang vier, Kimi Antonelli folgte nur 0,124 Sekunden dahinter auf Platz fünf. Trotz einer deutlichen Steigerung im Vergleich zur ersten Session sieht das Team vor dem Qualifying noch erheblichen Verbesserungsbedarf.

Vor allem Ferrari hinterließ am Freitag den stärksten Eindruck und gilt nach den Trainingsleistungen als Favorit auf die Pole-Position. Doch auch Red Bull präsentierte sich überraschend konkurrenzfähig. Mercedes hingegen kämpfte mit einer nicht optimalen Fahrzeugbalance, insbesondere im mittleren Streckenabschnitt sowie bei der Abstimmung der Reifentemperaturen zwischen Vorder- und Hinterachse.

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„Vom ersten zum zweiten Training haben wir deutliche Verbesserungen gesehen. Wenn wir aber um die Pole-Position und den Sieg mitkämpfen wollen, müssen wir über Nacht einen ähnlich großen Schritt nach vorne machen“, erklärte Russell. Der Brite hatte bereits vor dem Wochenende mit einer starken Vorstellung von Ferrari gerechnet, zeigte sich jedoch von der Pace Red Bulls überrascht. Gleichzeitig betonte er, dass im Mercedes noch Potenzial steckt: „Wir haben einige Ideen, wie wir uns verbessern können, und wir wissen, dass noch mehr Rundenzeit drin ist.“

Auch Antonelli sprach von einem schwierigen Arbeitstag. Besonders im Mittelsektor habe er mit dem Fahrverhalten seines Autos zu kämpfen gehabt, wodurch wichtige Zehntelsekunden verloren gingen. Dennoch sieht der Italiener Anlass zur Zuversicht. Durch zahlreiche Setup-Versuche sammelte Mercedes wertvolle Daten, die nun ausgewertet werden.

„Ferrari scheint in einer sehr starken Position zu sein und ist beim Qualifying wohl der Favorit“, sagte Antonelli. „Wir wissen jedoch, dass wir uns noch steigern können, da wir unseren Sweet Spot noch nicht gefunden haben.“ Entsprechend hofft der Nachwuchsfahrer, dass Mercedes über Nacht die richtigen Schlüsse gezogen hat und im Qualifying näher an die Spitze heranrücken kann.

Vor dem dritten Freien Training (12.30 Uhr Samstag) steht für die Silberpfeile nun intensive Analysearbeit auf dem Programm. Gelingt es, die Balanceprobleme zu beheben, könnte Mercedes im Kampf um die ersten Startreihen noch eine deutlich größere Rolle spielen als es die Zeitenliste vom Freitag vermuten lässt.

1. Freies Training Monaco Grand Prix 2026
1. Charles Leclerc (Ferrari) – 1:13.978 Min.
2. Lewis Hamilton (Ferrari) – +0.226 Sek.
3. Max Verstappen (Red Bull Racing) – +0.513 Sek.
4. Andrea Kimi Antonelli (Mercedes) – +0.559 Sek.
5. George Russell (Mercedes) – +1.005 Sek.


2. Freies Training Monaco Grand Prix 2026
1. Lewis Hamilton (Ferrari) – 1:13.026 Minuten
2. Charles Leclerc (Ferrari) – + 0.111 Sekunden
3. Max Verstappen (Red Bull) – + 0.168 Sekunden
4. George Russell (Mercedes) – + 0.379 Sekunden
5. Kimi Antonelli (Mercedes) – + 0.503 Sekunden


Samstag:
12.30 Uhr 3. Freies Training
16.00 Uhr Qualifying

Sonntag:
15.00 Uhr Rennen
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