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FIA WEC
27.09.2026

Team WRT gewinnt mit BMW LMGT3-Krimi in Fuji

Team WRT hat bei den 6 Stunden von Fuji einen spektakulären Last-Minute-Sieg in der LMGT3-Klasse der FIA WEC gefeiert. Augusto Farfus, Sean Gelael und Darren Leung setzten sich im BMW M4 LMGT3 Evo mit der Startnummer 32 nach einer turbulenten Schlussphase mit lediglich 1,062 Sekunden Vorsprung durch.

Dabei hatte das Rennen für das BMW-Trio alles andere als vielversprechend begonnen. Von Startplatz 14 aus arbeitete sich die Mannschaft kontinuierlich nach vorne. Darren Leung und Sean Gelael legten mit fehlerfreien Stints die Grundlage, bevor Augusto Farfus für die entscheidende Schlussphase übernahm.

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Eine späte Safety-Car-Phase brachte schließlich noch einmal alles durcheinander. Ausgelöst wurde sie durch einen Zwischenfall in Kurve eins mit dem #58 McLaren von Finn Gehrsitz. Beim letzten Boxenstopp verzichtete der #34 Corvette Z06 LMGT3.R von Racing Team Turkey by TF auf frische Goodyear-Reifen. Dadurch übernahm Charlie Eastwood die Führung vor Nicky Catsburg im #33 TF Sport Corvette.

Beim Restart lag Farfus im BMW lediglich auf Rang sechs. Mit frischen Reifen startete der Brasilianer jedoch eine beeindruckende Aufholjagd. Innerhalb weniger Runden überholte er den #92 Porsche von The Bend Manthey, den #10 McLaren von Garage 59 und den #77 Ford Mustang von Proton Competition.

Anschließend zog Farfus auch an Catsburg vorbei und machte Jagd auf Spitzenreiter Eastwood. Weniger als 20 Minuten vor Rennende setzte der BMW-Pilot in Kurve zehn zum entscheidenden Manöver an und übernahm die Führung.

Entschieden war das Rennen damit allerdings noch nicht. Mattia Drudi kämpfte sich im #27 Aston Martin Vantage LMGT3 des Heart of Racing Team ebenfalls nach vorne und übernahm Rang zwei. Zuvor war Drudi in den Zwischenfall mit dem McLaren von Gehrsitz verwickelt gewesen und hatte dabei einen Reifenschaden erlitten.

In den letzten Runden setzte Drudi den führenden BMW massiv unter Druck. Farfus hielt jedoch stand und rettete einen Vorsprung von lediglich 1,062 Sekunden über die Ziellinie. Für Farfus, Gelael und Leung war es der erste Saisonsieg 2026.

Damit setzte sich eine bemerkenswerte Serie fort: Auch beim sechsten Saisonrennen gab es in der LMGT3-Klasse eine andere siegreiche Fahrerbesatzung.

Rang drei ging an Peter Dempsey, Salih Yoluç und Charlie Eastwood im #34 Corvette von Racing Team Turkey by TF. Davide Rigon brachte den #54 Ferrari 296 LMGT3 Evo von Vista AF Corse gemeinsam mit Thomas Flohr und Francesco Castellacci auf den vierten Platz. Die #33 TF Sport Corvette von Ben Keating, Jonny Edgar und Nicky Catsburg komplettierte die Top Fünf.

Bereits der Start hatte für reichlich Unruhe gesorgt. Eine Kollision mit mehreren Fahrzeugen in der ersten Kurve bedeutete letztlich das Aus für den #88 Ford Mustang von Proton Competition und den #61 Mercedes-AMG von Iron Lynx. Der #92 Porsche von The Bend Manthey musste zur Reparatur an die Box.

Auch für den #23 Aston Martin des Heart of Racing Team war das Rennen früh beendet. Gray Newell wurde von einem Hypercar von der Strecke gedrängt und musste aufgeben. Der vor dem Rennen in der Meisterschaft auf Rang zwei liegende #21 Ferrari von Vista AF Corse schied nach einem späten technischen Problem ebenfalls aus und fiel dadurch in der Tabelle auf Rang vier zurück.

TF Sport konnte trotz des verpassten Podiums seine Führung in der LMGT3-Meisterschaft auf 24 Punkte ausbauen. Jonny Edgar behauptete zudem seinen Vier-Punkte-Vorsprung auf Teamkollege Nicky Catsburg.

Den Goodyear Wingfoot Award in Fuji sicherte sich Tom Fleming im McLaren von Garage 59 mit der Startnummer 10 nach mehreren starken Stints.
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