FIA WEC
27.09.2026
Peugeot fährt beim 6-Stunden-Rennen von Fuji auf Platz sechs
Auf der zum Start noch feuchten Strecke hatten Paul Di Resta (#93) und Loïc Duval (#94), beide auf Slicks der mittleren Mischung, von Beginn an mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. In einer turbulenten Startrunde fiel die #94 auf Platz 17 zurück, auch die #93 verlor mehrere Positionen.
Trotz des schwierigen Starts zeigten beide Peugeot 9X8 schnell ein starkes Tempo. Mit einer Reihe entscheidender Überholmanöver kämpfte sich Paul Di Resta noch vor dem Ende seines Stints zurück in die Top 10. Doch auf Platz 9 liegend endete das Rennen der #93 wegen eines technischen Defekts vorzeitig.
Unterdessen machten Loïc Duval und anschließend Théo Pourchaire mit der #94 weiter Boden gut – trotz einer Fünf-Sekunden-Strafe nach einer Berührung mit einem GT-Fahrzeug. Dank konstanter Rundenzeiten und einer gut umgesetzten Strategie arbeitete sich der Peugeot 9X8 #94 stetig nach vorn und rückte in der Schlussphase an die Top 10 heran.
Weniger als zwei Stunden vor Rennende übernahm Malthe Jakobsen das Steuer und setzte die Aufholjagd fort. Der Däne zeigte schnell das Potenzial des Fahrzeugs und verbesserte sich von Platz 12 auf Platz 7. Nach einer längeren Safety-Car-Phase 45 Minuten vor Schluss setzte Jakobsen zum Schlussspurt an, schloss auf die vorausfahrenden Fahrzeuge auf und sah schließlich als Sechster die Zielflagge.
Mit neun gutgemachten Positionen im Rennverlauf bescherte die Crew des Peugeot 9X8 #94 dem Team Peugeot TotalEnergies das bislang beste Ergebnis der Saison 2026 in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft.
Über das Ergebnis hinaus markierte der Lauf in Japan das Ende eines wichtigen Kapitels für das Team Peugeot TotalEnergies: Das 6-Stunden-Rennen von Fuji war das letzte Rennen von Stoffel Vandoorne für das Team. Der Belgier gehörte dem Programm seit dem Start des Peugeot 9X8 an und hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Fahrzeugs und an den Fortschritten des Teams in der WEC. Das Team Peugeot TotalEnergies dankt ihm herzlich für seine Professionalität, seinen Einsatz und seinen Beitrag zum Projekt und wünscht ihm für die nächste Etappe seiner Karriere viel Erfolg.
Emmanuel Esnault, Teamchef Peugeot TotalEnergies: „Dieses Rennen hinterlässt bei uns gemischte Gefühle. Natürlich sind wir enttäuscht über den Ausfall der #93, die zu diesem Zeitpunkt in den Top 10 lag. Die Aufholjagd der #94 von Startplatz 15 auf Rang 6 – trotz einer Strafe – ist dagegen ein echter Lichtblick und eine Belohnung für die harte Arbeit des gesamten Teams. Dass wir unser bestes Saisonergebnis erreicht haben, spiegelt das Engagement und den Einsatz aller wider, an der Strecke ebenso wie in Satory. Außerdem möchte ich Stoffel für seinen Einsatz und seinen wertvollen Beitrag zum Peugeot 9X8-Programm vom ersten Tag an danken. Wir wünschen ihm alles Gute für das nächste Kapitel seiner Karriere. Wir verlassen Fuji mit positiven Eindrücken und wichtigen Erkenntnissen. Unser Fokus richtet sich jetzt auf Barcelona, wo wir fest entschlossen sind, noch stärker zurückzukommen.“
Malthe Jakobsen (Peugeot 9X8 #94): „Platz 6 hier in Japan ist ein gutes Ergebnis für das Team, auch wenn die #93 ausgefallen ist. Die Bedingungen waren das ganze Wochenende über schwierig: Das Qualifying wurde abgesagt, und zum Rennstart war die Strecke noch feucht. Geholfen haben uns auch die Phasen mit Virtual Safety Car und Safety Car. So konnten wir in der Führungsrunde bleiben und uns in eine Position bringen, in der wir am Ende um ein starkes Ergebnis kämpfen konnten.“
Théo Pourchaire (Peugeot 9X8 #94): „Von Startplatz 15 aus wäre deutlich mehr als Platz 6 nur schwer möglich gewesen, auch wenn vielleicht sogar ein Platz unter den ersten vier drin gewesen wäre. Dank starker Stints von Loïc und Malthe haben wir uns gut durch das Feld nach vorn gearbeitet, und das Team hat über das gesamte Rennen eine hervorragende Strategie umgesetzt. Es ist ermutigend, mit unserem besten Saisonergebnis nach Hause zu fahren.“
Paul Di Resta (Peugeot 9X8 #93): „Unter den feuchten Bedingungen zu Beginn waren wir im Nachteil und haben in den ersten Runden einige Positionen verloren. Danach sind uns ein paar gute Überholmanöver gelungen, und wir haben uns zurück ins Geschehen gekämpft. Leider endete unser Rennen dann mit einem technischen Defekt. Die Leistung des Fahrzeugs war an diesem Wochenende nicht ganz dort, wo wir sie gebraucht hätten, aber das Team hat großartige Arbeit geleistet, alles optimiert und das Maximum aus dem Paket herausgeholt. Es ist ein enttäuschendes Ende, aber wir nehmen das Positive mit, lernen daraus und kommen in Barcelona kampfbereit zurück – das wird eine weitere harte Herausforderung.“





