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Das Team Peugeot TotalEnergies entschied sich daraufhin für unterschiedliche Strategien für die beiden Peugeot 9X8. Der Peugeot 9X8 #93 kehrte mit demselben Satz von vier Reifen auf die Strecke zurück, wodurch er sich bis auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung vorarbeiten konnte. Bei der #94 wurden die beiden rechten Reifen gewechselt. Der zweite Boxenstopp für die #93 erfolgte in Runde 70, während die #94 unter den Top 5 fuhr, bevor sie in Runde 84 an die Box kam. Nick Cassidy und Théo Pourchaire übernahmen dann das Steuer, beide auf vier neuen Slick-Reifen.Kurz vor der Halbzeit wurden jedoch beide Peugeot 9X8 mit Strafen belegt - ein Stop-and-Go für die #94 und eine Durchfahrtsstrafe für die #93 –, was das Team trotz der Leistungen von Nick Cassidy und Théo Pourchaire auf der Strecke zurückwarf. Stoffel Vandoorne und Malthe Jakobsen übernahmen daraufhin für einen abschließenden Doppelstint, während sich Nebel über Interlagos legte und die Sicht erheblich einschränkte.
Die Strecke blieb trotz vereinzelter Regentropfen in den letzten 20 Minuten trocken. Unter diesen Bedingungen hielten beide Peugeot 9X8 ein starkes Tempo bis zur Zielflagge bei. Die #94 kam auf Platz 14 und die #93 auf Platz 16 ins Ziel.
Die Sommerpause kommt für das Team Peugeot TotalEnergies zu einem günstigen Zeitpunkt und bietet die Gelegenheit, neue Kraft zu tanken und sich neu zu organisieren, bevor die FIA-WEC-Saison Anfang September auf dem Circuit of the Americas in Austin, Texas, fortgesetzt wird.
Emmanuel Esnault – Teamchef Peugeot TotalEnergies: „Insgesamt war die Leistung da, und wir hatten einen soliden Start ins Rennen. Paul und Loïc konnten sich auf der Strecke gegen die Konkurrenz behaupten und beachtliche Positionen halten. Der weitere Rennverlauf war schwieriger, da wir für unsere Fehler einen hohen Preis zahlen mussten. Die anderen Teams waren an diesem Wochenende stärker als wir, daher liegt es an uns, weiterzuarbeiten und sicherzustellen, dass sich dieser Einsatz in den kommenden Rennen auszahlt.“
Nick Cassidy (Peugeot 9X8 #93): „Mein Stint war ziemlich anspruchsvoll. Im freien Training habe ich mich im Fahrzeug wohlgefühlt, aber im Rennen hatte ich nicht das gleiche Gefühl. Das Team hat gute Arbeit geleistet, und ich habe mein Bestes gegeben“
Paul di Resta (Peugeot 9X8 #93): „Mein erster Stint war nicht allzu schlecht, ich habe ein paar Positionen gutgemacht und lag, glaube ich, etwa 15 Sekunden hinter dem führenden Fahrzeug. In meinem zweiten Stint hatte ich Probleme mit dem Reifenverschleiß, und dann haben wir noch eine Strafe kassiert. Es war einfach nicht unser Wochenende.“
Stoffel Vandoorne (Peugeot 9X8 #93): „Es war ein sehr herausforderndes Rennen für uns. Wir haben Strafen erhalten, und die Bedingungen waren gegen Ende mit schlechter Sicht nicht einfach. Das Positive ist, dass wir es geschafft haben, das Fahrzeug ins Ziel zu bringen.“
Loïc Duval (Peugeot 9X8 #94): „Ein hartes Rennen. Unser Tempo und unser Setup waren gar nicht so schlecht. Ich habe bei meiner letzten Einfahrt in die Box einen Fehler gemacht. Ich dachte, ich hätte den Speedlimiter aktiviert. Das tut mir leid. Wir hatten das Tempo für die Top 10.“
Malthe Jakobsen (Peugeot 9X8 #94): „Ein sehr enttäuschender Tag, bei uns hat eigentlich nichts funktioniert. Wir hatten nach dem gestrigen Qualifying in der Hyperpole mehr erwartet. Jetzt ist es Zeit für die Pause, um neue Energie zu tanken, und wir werden in Austin noch motivierter zurückkommen.“
Théo Pourchaire (Peugeot 9X8 #94): „Ein enttäuschendes Ergebnis, vor allem, da wir von Platz acht gestartet sind und heute das Potenzial hatten, um Punkte zu fahren. Die Strafen haben uns schwer zugesetzt. Ich bin recht zufrieden mit unserem Renntempo und mit der Leistung, die das gesamte Team erbracht hat. Ein großes Dankeschön an alle für die harte Arbeit, und jetzt blicken wir nach Austin. Hoffentlich können wir dort um bessere Platzierungen fahren.“





