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FIA WEC
10.05.2026

Ferrari mit Top-Leistung in den Ardennen

Das 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, der zweite Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2026, endete für Ferrari mit Platz drei für den Ferrari 499P mit der Startnummer 50 von Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen.

Vor 101.606 Zuschauern – beim letzten Rennen vor den 24 Stunden von Le Mans – kam der privat eingesetzte Ferrari 499P mit der Nummer 83 von Yifei Ye, Phil Hanson und Robert Kubica auf Rang sechs ins Ziel. Das Schwesterauto mit der Nummer 51 von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi schied nach einer Kollision vorzeitig aus.

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Wichtige Punkte. Wie erwartet entwickelte sich Spa für die 499P zu einem schwierigen Rennen. Ferrari setzte auf eine fehlerfreie Strategie und konnte so das Maximum aus dem vorhandenen Potenzial herausholen.

Dank Platz drei sammelte Ferrari mit der Nummer 50 wichtige Punkte für die Herstellerwertung. Der Ausfall der Nummer 51 verhinderte jedoch ein noch besseres Gesamtergebnis für die Italiener.

Das Rennen. Der Ferrari mit der Nummer 50 startete von Position acht und arbeitete sich in den ersten beiden Rennstunden mit Miguel Molina bis auf Rang drei nach vorne. Ein Problem beim zweiten Boxenstopp kostete Zeit, doch Nicklas Nielsen kämpfte sich anschließend wieder nach vorne. Schlussfahrer Antonio Fuoco etablierte sich in der Schlussphase dauerhaft in den Top Fünf. In einer hektischen letzten Rennstunde mit mehreren Neutralisierungen nutzte der Italiener jede Gelegenheit und brachte den Ferrari schließlich mit nur 2,622 Sekunden Rückstand auf die Sieger auf Platz drei ins Ziel.

Weniger Glück hatte die Nummer 51. Antonio Giovinazzi startete das Fahrzeug von Rang 15, ehe James Calado und Alessandro Pier Guidi das Rennen fortsetzten. Das Trio zeigte eine starke Pace und lag aussichtsreich im Kampf um wichtige Punkte. Etwas mehr als eine Stunde vor Rennende wurde Pier Guidi jedoch in Kurve eins unverschuldet von einem GT-Fahrzeug getroffen. Aufgrund der Beschädigungen musste der amtierende Weltmeister-Ferrari das Rennen vorzeitig aufgeben.

Der privat eingesetzte Ferrari 499P mit der Nummer 83 startete mit Phil Hanson von Platz 13. Gemeinsam mit Yifei Ye und Robert Kubica kämpfte sich das Trio im Verlauf des Rennens weit nach vorne. Die Sieger der 24 Stunden von Le Mans 2025 beendeten das Rennen im gelben Ferrari auf Rang sechs.

Als nächstes steht für die FIA WEC der Saisonhöhepunkt auf dem Programm: die 24 Stunden von Le Mans am 13. und 14. Juni auf dem Circuit de la Sarthe.

Ferdinando Cannizzo, Leiter Endurance Race Cars: „Es bleibt ein leicht bitterer Nachgeschmack, weil wir die Strategie gut umgesetzt haben, obwohl wir nicht zu den Favoriten gehörten. Dank unserer Konstanz konnten wir uns mit allen Fahrzeugen nach vorne arbeiten. Beim Boxenstopp der Nummer 50 hatten wir etwas Pech, und natürlich ist der Zwischenfall mit der Nummer 51 sehr schade. Trotzdem haben wir wichtige Punkte gesammelt. Das gesamte Team hat trotz aller Schwierigkeiten konzentriert gearbeitet – nun können wir optimistisch nach Le Mans blicken.“

Antonello Coletta, Global Head of Endurance und Corse Clienti: „Wir freuen uns über den Podestplatz nach einem enttäuschenden Qualifying. Gleichzeitig bleibt Enttäuschung über den Ausfall der Nummer 51 nach einem unverschuldeten Zwischenfall. Die Strategie des Teams war perfekt, was auch das Comeback der Nummer 83 gezeigt hat. Jetzt hoffen wir, beim nächsten Rennen bereits im Qualifying und von Rennbeginn an wieder um die Spitze kämpfen zu können.“
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