FIA GT World Cup
26.08.2026
Lucas Auer kehrt nach zwölf Jahren nach Macau zurück
Macau ist für Auer kein Neuland. Bereits von 2012 bis 2014 trat der heute 31-Jährige in der Formel 3 auf dem anspruchsvollen Guia Circuit an. Bei seinem bislang letzten Start im Jahr 2014 gelang ihm sein größter Erfolg: Auer beendete den Formel-3-Klassiker auf dem zweiten Platz.
2026 folgt nun die Rückkehr unter völlig anderen Vorzeichen. Statt im Formel-3-Fahrzeug geht Auer diesmal mit einem Mercedes-AMG GT3 an den Start. Der Guia Circuit zählt zu den anspruchsvollsten Stadtkursen der Welt. Auf den 6,120 Kilometern wechseln sich schnelle Passagen mit engen Kurven und technisch schwierigen Abschnitten ab. Fehler werden aufgrund der unmittelbar an der Strecke stehenden Leitplanken kaum verziehen.
Entsprechend intensiv will sich Auer auf seinen ersten GT3-Einsatz in Macau vorbereiten.
„Es freut mich riesig, nach so vielen Jahren nach Macau zurückzukehren. Macau ist einfach eine mega Veranstaltung und für jeden Fahrer etwas Besonderes. Umso mehr freue ich mich auf meinen ersten GT3-Einsatz auf dem Guia Circuit im November. Ich werde die Zeit bis dahin intensiv nutzen, um mich bestmöglich darauf vorzubereiten – mit Simulator-Sessions sowie ausführlicher Video- und Datenanalyse“, sagt Lucas Auer.
Für Mercedes-AMG Motorsport bedeutet der FIA GT World Cup 2026 zugleich die Rückkehr nach einem Jahr Pause. Insgesamt drei Mercedes-AMG GT3 werden in Macau eingesetzt. Neben Auer für Tigani Motorsport gehen Maro Engel und Adderly Fong für Craft-Bamboo Racing an den Start.
Mercedes-AMG blickt auf eine erfolgreiche Geschichte beim GT-Rennen in Macau zurück. Mit neun Siegen aus bislang 18 GT3-Veranstaltungen und fünf Herstellertiteln ist die Marke der erfolgreichste Hersteller auf dem Guia Circuit.
Für Auer steht jedoch vor allem die eigene Rückkehr im Mittelpunkt. Seit seinem zweiten Platz im Formel-3-Rennen 2014 hat sich seine Karriere längst in Richtung DTM und GT-Sport entwickelt. Nun kehrt er an einen Ort zurück, an dem er bereits vor zwölf Jahren zu den Schnellsten gehörte – diesmal mit Dach über dem Kopf und mit einer völlig neuen Herausforderung.
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