FIA Formel E
12.01.2026
Vier Porsche-Fahrzeuge in Mexiko unter den Top-Neun
Sechs Podestplätze waren dem Porsche-Werksteam bis dato in der mexikanischen Hauptstadt gelungen. Über weite Strecken kämpften die Werksfahrer Wehrlein und Müller beim 150. Rennen der vollelektrischen Rennserie um eine weitere Top-Platzierung.
Von Startplatz 11 aus absolvierte Ex-Weltmeister Wehrlein im hocheffizienten Porsche 99X Electric eine starke Aufholjagd und machte im Rennverlauf fünf Positionen gut. Der Deutsche hält in Mexiko nach wie vor einen Rekord: Vier Pole-Positionen auf ein und derselben Strecke gelangen bisher nur ihm. Teamkollege Müller ging von Startplatz 5 ins Rennen und führte das Feld über 17 Runden an, fiel jedoch nach einer Safety-Car-Phase gegen Rennende zurück.
Auf dem Weg zu Platz 5 fuhr Jake Dennis zudem die schnellste Rennrunde in seinem 99X Electric. Pepe Martí arbeitete sich von Startplatz 20 bis auf Position 7 nach vorn und sammelte damit seine ersten Punkte in der Formel E.
Der Mexico City E-Prix markierte einen Meilenstein in der Formel E: Er war das 150. Rennen der Serie. Seit der Premiere in Peking 2014 mit dabei sind unter anderem der namhafte Andretti-Rennstall und dessen aktueller Teamchef Roger Griffiths.
Der erste Sieg gelang den US-Amerikanern beim Diriyah E-Prix 2018, elf weitere sollten folgen. Seit Saison 9 tritt Andretti als Porsche-Kundenteam an und setzte bereits im ersten Rennen mit dem 99X Electric ein Ausrufezeichen, als Jake Dennis den Mexico City E-Prix 2023 gewann. Im selben Jahr sicherten sich Dennis und Andretti den Titel in der Fahrer-Weltmeisterschaft – zugleich der erste WM-Titel für Porsche in der Formel E.
1954 feierte Herrmann im Porsche 550 Spyder einen historischen Klassensieg bei der mexikanischen Carrera Panamericana. Der 550 Spyder war das erste Fahrzeug, das Porsche speziell für den Rennsport konstruierte. Die beiden werkseigenen 99X Electric bestritten den Mexico City E-Prix im Look von Hermanns Panamericana-Siegerfahrzeug – anlässlich von 75 Jahren Porsche Motorsport sowie als Hommage an den Motorsport in Mexiko. Herrmann wurde 97 Jahre alt.
Unter dem Motto „Racing for Charity“ setzt Porsche in der aktuellen Formel-E-Saison ein starkes gesellschaftliches Zeichen und unterstützt weltweit schwerkranke Kinder. Für jede Rennrunde der beiden werkseigenen Porsche 99X Electric spendet der Stuttgarter Sportwagenhersteller 400 Euro an die gemeinnützigen Organisationen Kinderherzen retten e.V., Interplast Germany e.V. und die Ferry-Porsche-Stiftung. Nachdem Pascal Wehrlein und Nico Müller auch beim zweiten Saisonrennen in Mexiko-Stadt die maximale Anzahl an Runden absolvierten, steht der Spendenbetrag bei 54.400 Euro.





