FIA Formel E
12.01.2026
Maximilian Günther sammelt wertvolle Erkenntnisse in Mexiko
Nach seinem starken sechsten Platz in São Paulo präsentierte sich Maximilian auch beim zweiten Lauf der FIA ABB Formula E Weltmeisterschaft 2025/26 in hervorragender Form. Das DS PENSKE Formula-E-Team bestätigte bereits im Qualifying seine Wettbewerbsfähigkeit, und Maximilian unterstrich einmal mehr seine starke Pace im hart umkämpften Feld.
In der Gruppenqualifikation verpasste er den Einzug in die Duelle lediglich um eine Zehntelsekunde – ein deutliches Zeichen für die extrem enge Leistungsdichte. Dennoch sicherte er sich mit Startplatz neun eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen.
Am Start zeigte Maximilian erneut seine Klasse: Mit einem starken Antritt machte er sofort drei Positionen gut und etablierte sich früh im Spitzenfeld. In der ersten Rennhälfte überzeugte er mit konstanter, kontrollierter Pace, setzte die Fahrer vor sich unter Druck und hielt sich strategisch in einer aussichtsreichen Position für ein starkes Punktergebnis.
Ein unglücklich platzierter Safety-Car-Einsatz brachte das Feld jedoch durcheinander und machte die strategische Situation deutlich komplexer. In Runde 17 wurde Maximilian schließlich unverschuldet in eine Kollision verwickelt, bei der er zunächst von der Strecke geschleudert und anschließend von einem weiteren Fahrzeug getroffen wurde. Trotz erheblicher Schäden am DS PENSKE E-TENSE FE25 kämpfte er sich mit großem Einsatz ins Ziel.
Der zwölfte Platz spiegelt daher nicht das tatsächliche Leistungsvermögen von Maximilian wider. Vielmehr nahm er aus Mexiko-Stadt zahlreiche positive Erkenntnisse mit: starke Starts, konkurrenzfähige Rennspeed und eine klare Fähigkeit, im vorderen Feld mitzuhalten.
Mit diesen positiven Ansätzen und dem gewonnenen Momentum richtet sich der Fokus nun auf das nächste Rennen in Florida. Dort wartet mit dem erstmals ausgetragenen Formel-E-Event am Hard Rock Stadium in Miami eine neue Herausforderung, bei der Maximilian und das Team erneut um Spitzenpositionen kämpfen wollen.
Maximilian Günther: „Ich hatte ein sehr gutes und konkurrenzfähiges Gefühl, einen guten Speed und eine starke Fahrzeugbalance während der gesamten Vorbereitung auf das Rennen. Ich denke, wir haben über die Weihnachtspause sehr gut gearbeitet und sind hier in guter Form angekommen - das ist sehr vielversprechend für den Rest des Jahres, und darüber bin ich glücklich. Im Rennen selbst haben wir meiner Meinung nach vieles richtig gemacht. Ich hatte einen großartigen Start und konnte Plätze gutmachen, ein gutes Energiemanagement und eine starke Speed. Wir waren in einer guten Position, um heute um ein Top-6-Ergebnis zu kämpfen. Dann hatten wir einfach riesiges Pech: Ich wurde umgedreht und damit war das Rennen im Grunde gelaufen. Durch die Schäden am Fahrzeug war ich froh, überhaupt ins Ziel zu kommen. In der Formel E kann so etwas passieren. Aber wir bleiben positiv, denn abgesehen vom Ergebnis war es ein gutes Wochenende in Mexiko, und in drei Wochen geht es weiter in Miami.“





