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FIA Formel E
18.03.2026

Maximilian Günther: „Kein zusätzlicher Druck”

Formel-E-Pilot Maximilian Günther (DS Penske) aus Oberstdorf freut sich besonders auf das Heimspiel in Berlin. Für den 28-Jährigen ist es bereits die achte Saison in der deutschen Hauptstadt. Im Kurzinterview spricht er über seine Vorbereitung sowie den Besonderheiten und Herausforderungen des Berlin E-Prix.
Der Berlin E-Prix ist dein Heimrennen und Traditionsstandort der Formel E. Was macht das Rennen in Tempelhof für dich persönlich besonders und welche Herausforderungen stellt die Strecke mit ihren Betonplatten für Fahrer und Teams dar?
„Berlin ist für mich als deutscher Fahrer natürlich etwas ganz Besonderes. Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Strecke und stand bereits zweimal auf dem Podium, vor einigen Jahren sogar ganz oben. Durch den besonderen Asphalt ist Tempelhof eine sehr spezielle Strecke. Der Grip ist grundsätzlich hoch, allerdings überhitzen die Reifen sehr schnell. Deshalb sind ein präziser Fahrstil, starke Bremsen und eine gute Traktion wichtig. Das Auto muss optimal abgestimmt sein, um die Reifen bestmöglich nutzen zu können. Vor allem beim Pit-Boost-Rennen ist die richtige Strategie entscheidend und dass wir als Team sauber arbeiten. Tempelhof ist eine spannende Herausforderung, bringt aber auch eine großartige Atmosphäre mit sich. Die Tribünen sind meist komplett voll und es sind viele Fans dabei.”
Die Formel E verändert sich technisch ständig weiter. Wie verändert das die Arbeit und die Vorbereitung eines Fahrers?
„Grundsätzlich ändert sich nichts. In der Regel bereite ich mich zwei Tage im Simulator auf die Rennen vor. Der Fokus liegt dabei auf einer schnelle Rundenzeit für das Qualifying und einer guten Rennvorbereitung, in der wir verschiedenen Szenarien durchgehen. Es geht darum, möglichst gut vorbereitet zu sein und mit einem guten Gefühl in das Wochenende zu gehen. Wir sind ständig auf der Suche nach besserer Performance. Ich glaube, wir verstehen unser Paket sehr gut, es gibt aber einige Punkte, die für das nächste Rennen verbessert werden müssen. Die wichtigste Botschaft bleibt deshalb: sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und das Gesamtpaket immer noch schneller zu machen.”
In Berlin trittst du vor heimischem Publikum an. Wie groß ist der zusätzliche Druck vor deutschen Fans zu fahren?
„Ich würde nicht sagen, dass zusätzlicher Druck entsteht. Ganz im Gegenteil. Ein Heimrennen ist immer etwas Besonderes und ich freue mich sehr darauf. Gerade in der Hauptstadt sehen wir so viele deutsche Fans, die mich und Pascal unterstützen. Das weiß ich sehr zu schätzen und bedeutet mir viel. Die Vorfreude vor einem Double-Header ist dementsprechend hoch und ich möchte dort natürlich starke Rennen fahren.”
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