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FIA Formel E
02.02.2026

Herausfordernder Miami E-Prix für Nissan Formel E Team

Das Nissan Formel E Team blickt auf einen schwierigen Miami E-Prix bei der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2025/26 zurück. Trotz vielversprechender Ansätze gelang es weder Oliver Rowland noch Norman Nato, im Rennen in die Top-10 zu fahren.

Im Qualifying zeigte Norman Nato eine starke Leistung auf trockener Strecke. Mit der schnellsten Rundenzeit in seiner Gruppe sicherte er sich den Einzug in die Duell-Phase. Teamkollege Oliver Rowland verpasste den Sprung in die Top Vier nur knapp.

Kurz vor Rennbeginn sorgte einsetzender Regen für herausfordernde Bedingungen. In der Erwartung, dass die Strecke rasch abtrocknen würde, entschied sich das Team für ein Trocken-Setup. Die wechselnden Bedingungen hielten jedoch über große Teile des Rennens an, wodurch es für beide Fahrer schwierig wurde, ihre Pace optimal auszuspielen.

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Nato und Rowland gingen von den Startplätzen acht und vierzehn ins Rennen und sahen sich über die gesamte Distanz mit mangelndem Grip konfrontiert. Rowland gelang es im späteren Rennverlauf, Positionen gutzumachen und sich bis auf Rang zwölf vorzuarbeiten, wobei er zudem die schnellste Rennrunde setzte. Nato überquerte die Ziellinie auf Platz 17.

Trotz der Herausforderungen im Rennen verlief die Rookie-Freie-Trainingseinheit am Freitag positiv für das Team. Rookie- und Simulatorfahrerin Abbi Pulling sowie Formel-2-Pilot Gabriele Minì sammelten wertvolle Daten auf dem Miami International Autodrome und unterstützten so das kontinuierliche Entwicklungsprogramm des Teams. Minì markierte in der 40-minütigen Session die drittschnellste Zeit. Pulling beendete eine solide Trainingsleistung auf Rang elf, trotz Verkehr in ihren schnellen 350-kW-Runden.

Tommaso Volpe, Teamchef des Nissan Formel E Teams: „Es war ein herausforderndes Wochenende für uns. Norman hat mit der schnellsten Zeit in seiner Qualifying-Gruppe gezeigt, welches Potenzial unser Paket besitzt. Allerdings fehlt uns bei nassen Bedingungen derzeit Pace. Das wechselhafte Wetter hat unsere Schwächen klar aufgezeigt, und einige Fehler unsererseits verhinderten, dass wir Normans starke Ausgangsposition nutzen oder Oliver eine optimale Aufholjagd ermöglichen konnten. Wir haken das Wochenende ab und richten unseren Fokus nun auf Dschidda. Dort erwartet uns das erste Double-Header-Event der Saison – eine ausgezeichnete Gelegenheit, uns zu verbessern und wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft zu sammeln.“
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