Die Alpine-Pilotin setzte mit 1:38,729 Minuten die Bestmarke und brachte damit sich selbst sowie das niederländische Team MP Motorsport auf dem Heimkurs an die Spitze. Rafaela Ferreira belegte mit etwas mehr als einer Zehntelsekunde Rückstand den zweiten Platz, Alba Larsen komplettierte die Top 3.
Nach Regenfällen im Laufe des Tages und bei kühlen Streckentemperaturen ließen es die Fahrerinnen zunächst etwas ruhiger angehen, um auf dem engen und anspruchsvollen Kurs von Zandvoort auf Tempo zu kommen. Emma Felbermayr setzte mit 1:39,622 Minuten die erste Richtzeit, dicht gefolgt von ihrer Rodin-Motorsport-Teamkollegin Ella Lloyd mit 1:39,720 Minuten.
Kurz darauf übernahm Lisa Billard mit 1:39,388 Minuten die Spitze, ehe Larsen als erste Fahrerin die 1:38er-Marke knackte. Die Ferrari-Juniorin erzielte 23 Minuten vor dem Ende eine Zeit von 1:38,858 Minuten.
Wenig später musste das Training unterbrochen werden. Ava Dobson kam in Kurve 8 von der Strecke ab, geriet auf das nasse Gras und schlug anschließend in Kurve 9 in die Streckenbegrenzung ein. Die Folge war die erste Rote Flagge.
Lesetipp: Zandvoort - Dünen, Steilkurven und Nordseewind
Meisterschaftsführende Alisha Palmowski war zu diesem Zeitpunkt die einzige Fahrerin, die noch keine Rundenzeit gesetzt hatte. Ihre Wartezeit verlängerte sich zusätzlich, als leichter Regen einsetzte. Schließlich wurde die Session zwölf Minuten vor dem geplanten Ende wieder freigegeben.Bei sich schnell verbessernden Bedingungen setzte sich Racing-Bulls-Pilotin Ferreira mit 1:38,840 Minuten an die Spitze. Gademan konterte zwei Minuten später und übernahm vor heimischem Publikum mit 1:38,729 Minuten die Führung.
Fünf Minuten vor Schluss verlor Williams-Pilotin Jade Jacquet in Kurve 7 nach einem Übersteuern die Kontrolle über ihr Auto und drehte sich von der Strecke. Dabei entging sie nur knapp einer Kollision mit Billard. Der Zwischenfall sorgte für die zweite Rote Flagge. Anschließend wurde das Training nicht mehr fortgesetzt.
Damit blieb Gademan an der Spitze vor Ferreira und Larsen. Lloyd und Natalia Granada komplettierten die Top 5. Dahinter folgten Felbermayr, Billard, Rachel Robertson und Mathilda Paatz. Die ersten neun Fahrerinnen lagen weniger als eine halbe Sekunde auseinander. Palmowski schaffte es schließlich noch auf Rang zehn.
Am Samstagmorgen geht es für die Fahrerinnen um 09:20 Uhr Ortszeit mit dem Qualifying weiter. Dann entscheidet sich, wer sich die letzte Pole-Position der F1 Academy in Zandvoort sichert.





