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DTM
16.08.2026

Wittmann feiert 20. DTM-Sieg – Kalender erstmals auf dem Podium

Marco Wittmann hat Rennen 2 der DTM auf dem Nürburgring gewonnen. Der BMW-Pilot setzte sich nach einem turbulenten Rennen vor Tom Kalender im Mercedes-AMG und Thomas Preining im Porsche durch. Für Wittmann war es der 20. DTM-Sieg seiner Karriere und zugleich sein dritter Erfolg auf dem Nürburgring. Kalender feierte dagegen seinen ersten Podestplatz in der DTM.

Das zweite DTM-Rennen auf dem Nürburgring entwickelte sich von Beginn an zu einer ausgesprochen umkämpften Angelegenheit. Schon in der Startphase wurde hart um die Positionen gekämpft, die Abstände waren gering. Mehrfach gingen die Fahrzeuge nebeneinander durch die ersten Kurven, es kam zu Berührungen und zahlreichen Positionswechseln.
 

Schnelles Aus für Tabellenführer

Bereits nach dem Start wurde deutlich, dass dieses Rennen nichts für schwache Nerven werden würde. Maro Engel, Lucas Auer und Kelvin van der Linde gerieten im Kampf um die Positionen aneinander. Engel schon Auer an und der fuhr Kelvin van der Linde in die Tür. Alle drei mussten das Rennen beenden. Zwar schaffte es Engel noch an die Box aber dort stellte er den Mercedes ab. Tabellenführer Maro Engel: "Das war wohl mein Fehler."
 

Erstes Boxenstopp-Fenster bringt Bewegung ins Feld

Mit dem Öffnen des ersten Boxenstopp-Fensters kamen die ersten Fahrer an die Box. Am Ende war Marco Wittmann der große Sieger, der durch seinen frühen Stopp Zeit gut machen konnte und sich an die Spitze setzte. Große Verlierer waren Ben Dörr, dessen Team den Vorderreifen nicht anzog und Dörr in der ersten Kurve das Rennen beenden musste. Volker Strycek, Sportlicher Leiter von Dörr Motorsport, fasste die Situation anschließend treffend zusammen: „Kann passieren, darf nicht passieren. Sehr bitter für uns. Wir hatten eine gute Möglichkeit, heute erfolgreich zu sein. Und das wurde uns jetzt genommen.“

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Aber auch der bislang Führende Jules Gounon hatte Probleme. Er war zu schnell bei Einfahrt in die Boxengasse und musste in die Penalty Lap-Zone. Da kurz davor das Safety Car wegen Dörr draußen war, lagen alle Fahrzeug eng beeinander und Gounon fand sich auf P6 wieder.

Ebenfalls bitter verlief der Stopp für Matteo Cairoli. Der Boxenstopp zog sich aufgrund eines Problems massiv in die Länge. Die Anzeige für den Stand wies schließlich fast 25 Sekunden aus. 

Zahlreiche enge Duelle

Im Lauf des gesamten Rennens gab es viele harte Duelle. Das was die Fans sehen wollen und man gar nicht alles aufzählen kann. Die zahlreichen Zweikämpfe forderten schließlich ihren Tribut. Finn Wiebelhaus bekam nach einem Kontakt mit Mirko Bortolotti einen Plattfuß hinten rechts. Wiebelhaus gab das Rennen aber nicht auf. Das Team wechselte den beschädigten Reifen, anschließend ging der Ford wieder auf die Strecke. 
 

Turbulentes Ende

Zum Ende des spektakulären Rennens nahm Tom Kalender sein Herz in die Hand. Zunächst griff er immer wieder Thomas Preining an – und er schien mit neuen Reifen schneller. Zwei Runden vor Ende war es dann soweit. Der Mercedes-Pilot ging am Manthey-Porsche vorbei und holte mit Platz zwei sein erstes Podestergebnis in der DTM. Und das nach dem bitteren Aus am Vortag. Zwar versuchte er noch an Wittmann vorbeizukommen, doch der Schubert-Pilot fuhr souverän zum 20. Sieg seiner DTM-Karriere.

Thomas Preining blieb "nur" der dritte Platz und 16 Punkte. Damit bleibt Maro Engel nach dem Nürburgring-Wochenende Meisterschaftsführender mit 160 Punkten. Preining kommt auf 159 Punkte.

Das Rennen schrieb viele Geschichten, die wir in den nächsten Tagen aufarbeiten werden.
 
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