DTM
02.05.2026
Tom Kalender mit Höhen und Tiefen
Der DTM-Auftakt verlief für den Mercedes-AMG Junior-Fahrer vom Team Landgraf Motorsport in zwei klar getrennten Teilen: stark am Samstag, ernüchternd am Sonntag.
Im ersten Rennen bestätigte der 18-Jährige seine starke Formkurve und fuhr mit Platz vier sein bislang bestes Ergebnis in der DTM ein. „Das gute Gefühl aus den Trainings hat sich am Wochenende bestätigt. Platz vier am Samstag ist natürlich ein starkes Ergebnis, auch wenn das Podium zum Greifen nah war“, erklärte er im Anschluss.
Bereits in den freien Trainings hatte sich angedeutet, dass er konkurrenzfähig ist. Im dritten freien Training am Freitagabend setzte er die Bestzeit und führte das Feld an. Diese Performance übertrug er ins Qualifying am Samstag, in dem er sich mit Rang zehn eine solide Ausgangsposition sicherte. Im Rennen überzeugte er anschließend mit konstant schnellen Rundenzeiten und arbeitete sich nach vorne – am Ende fehlten nur wenige Sekunden auf einen Podestplatz. „Ich habe gesehen, was möglich ist und darauf möchte ich aufbauen.“
Am Sonntag gelang diese Umsetzung jedoch nicht. Vom zehnten Startplatz aus verlor er bereits in der Anfangsphase mehrere Positionen. Zwar konnte er sich im weiteren Rennverlauf wieder steigern, doch eine technische Problematik mit sichtbarer Rauchentwicklung zwang ihn zur vorzeitigen Aufgabe. „Am Sonntag ist es natürlich schade, dass ich das Rennen nicht beenden konnte. Der Start war nicht ideal, aber danach konnte ich wieder Boden gut machen. Umso ärgerlicher ist der Ausfall, aber solche Dinge gehören im Motorsport dazu. Wichtig ist, dass wir die positive Pace aus dem Wochenende mitnehmen“, so sein Fazit.
Nach diesem insgesamt vielversprechenden Saisonauftakt richtet sich der Fokus nun auf den nächsten Lauf: Vom 22. bis 24. Mai gastiert die DTM im niederländischen Circuit Zandvoort. In der Gesamtwertung liegt der Nachwuchsfahrer aktuell auf Rang neun, während Landgraf Motorsport die Teamwertung anführt.





