Gottfried Grasser, Teamchef von TGI Team by GRT - Foto: Alexander Trienitz
DTM
28.07.2026
Drei Fragen an Gottfried Grasser
Es war eine historische Premiere für den Lamborghini Temerario GT3: Der Sieg bei Rennen 2 der DTM in Oschersleben. Mirko Bortolotti konnte durch fahrerisches Können und guter Strategie den Sieg für TGI Team by GRT einfahren.
Hier drei Fragen an Teamchef Gottfried Grasser.
Glückzum zum Sieg und zum ersten Temerario-Sieg überhaupt. Beschreibe bitte deine Gefühle
Gottfried Grasser: „Es war ein absolutes Traumwochenende. Das Sonntagsrennen ist perfekt gelaufen, es war von Mirko und der Crew eine fantastische Leistung. Dieser Erfolg ist dem gesamten Team zu verdanken. Fahrer, Pitstops, Strategie – für einen Sieg muss immer alles funktionieren und wir haben diesmal alles zusammengebracht. Für uns alle war das ein wirklich großer Moment. Wir haben vor über zehn Jahren den ersten Triumph für den Huracán GT3 geholt und das nun mit dem Temerario GT3 wiederholt. Auf unsere gemeinsame Geschichte mit Lamborghini sind wir unbeschreiblich stolz.“
Wie wichtig ist dieser Erfolg nach den schwierigen vergangenen Monaten?
Gottfried Grasser: „Nach dem bisher sehr herausfordernden Jahr war das wirklich Balsam auf unsere Seelen. Wir hätten vor allem Max in Oschersleben nur zu gerne an unsere Seite gehabt, denn auch er ist ein Teil dieses Erfolges. Seine Genesung läuft gut und wir hoffen sehr, ihn dieses Jahr noch zurück im Auto zu sehen.“
Ist dieser Sieg der Wendepunkt für das Team?
Gottfried Grasser: „Bei aller Euphorie bleibt zu sagen, dass mit diesem Einzelresultat natürlich nicht alle Probleme gelöst sind. Wir haben, was die Performance des Autos angeht, immer noch nicht alle Antworten gefunden. Das sehen wir in den Qualifyings und auch auf bestimmten Rennstrecken immer wieder. Es wartet also immer noch viel Arbeit auf uns.“