DTM
10.09.2026
Doerr Motorsport hat auf Sachsenring nächstes Top-Ergebnis im Visier
Beim offiziellen DTM-Test auf dem Sachsenring bewies Ben Dörr erneut seine Klasse und fuhr die drittschnellste Zeit. Der 21-Jährige präsentierte sich anschließend beim Rennen im Rahmen der GTWC Europe auf dem Nürburgring in Bestform. Im McLaren 720S GT3 Evo des Teams RJN fuhr er im Qualifying die schnellste Zeit, stellte einen neuen GT3-Rundenrekord für diese Rennserie auf und war das gesamte Wochenende über der schnellste McLaren-Fahrer. „Es ist schon beeindruckend, wie sich Ben Dörr in seiner erst dritten DTM-Saison entwickelt hat. Natürlich helfen ihm auch die Einsätze bei anderen Rennen. Zusätzliche Zeit am Lenkrad ist gerade für einen jungen Fahrer überaus wichtig", weiß Doerr GT3-Projektleiter Volker Strycek.
Für Timo Glock geht es auf dem Sachsenring darum, an seine starke kämpferische Leistung vom zurückliegenden DTM-Lauf anzuknüpfen. Auf dem Nürburgring kämpfte er sich vom 19. Startplatz auf den achten Rang im Ziel vor. „Ich mag den Sachsenring. Die rund 3,6 Kilometer lange Strecke bietet mit schnellen und langsamen Kurven sowie Höhenunterschieden viel Abwechslung. Nicht nur für die Fans, die den Motorrad-Grand-Prix besuchen, sondern auch für die DTM ist das ein ganz besonderer Kurs. Die Stimmung am Sachsenring ist einzigartig – das spornt mich umso mehr an, alles zu geben", freut sich Timo Glock. Für die beiden Rennen des kommenden Wochenendes bekommt der McLaren 720S GT3 Evo von Timo Glock einen neuen Motor.
Beim Thema Balance of Performance (BOP) gibt es für das McLaren-Team Doerr Motorsport gute Nachrichten: „Wir dürfen bei unseren Doerr McLaren 720S GT3 Evo zehn Kilogramm Zusatzgewicht ausladen. Nach den guten Leistungen im vergangenen Jahr sind wir daher für das Rennwochenende auf dem Sachsenring zuversichtlich", blickt Doerr GT3-Projektleiter Volker Strycek voraus.
Wie vor den bisherigen DTM-Wochenenden stand auch diesmal für die beiden McLaren 720S GT3 Evo ein letzter Funktionstest auf dem Programm. Diesen führte das Team auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums Nohra bei Weimar auf der Anreise zum Sachsenring durch.





