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Für Barrichello bedeutet der Einsatz in Frankreich eine Rückkehr zu seinen Anfängen. Bevor er seine erfolgreiche Karriere im Automobilsport begann, sammelte er seine ersten Rennerfahrungen im Kart. Auch nach seinem Abschied aus der Formel 1 blieb er dem Kartsport eng verbunden und nahm regelmäßig an hochkarätigen Veranstaltungen teil.In Le Mans stellt sich der 54-Jährige nun der Konkurrenz im KZ2 Masters. Die Kategorie richtet sich an erfahrene Schaltkartfahrer und gehört zum Programm des FIA-Weltmeisterschaftswochenendes mit den Klassen KZ und KZ2.
Bereits Ende August bereitete sich Barrichello beim Grand Prix Karting in Le Mans auf seinen bevorstehenden Einsatz vor. Auf der späteren WM-Strecke belegte er in der KZ2 Masters den elften Rang und deutete insbesondere im Qualifying und in den Vorläufen sein Potenzial an. Die Veranstaltung diente zahlreichen Fahrern und Teams als Generalprobe für den Saisonhöhepunkt im September.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält der Start durch Barrichellos eigenes Kartprojekt. Anfang 2026 stellte der Brasilianer gemeinsam mit dem italienischen Hersteller Birelart die neue Marke Barrichello Kart vor.
Die Modelle basieren technisch auf der aktuellen Plattform von Birelart und umfassen auch Chassis für die Schaltkartklassen. In Le Mans tritt Barrichello erstmals mit seiner eigenen Marke bei einem FIA-Weltmeisterschaftswochenende an. Für Birelart ist die Kooperation zugleich ein weiteres international ausgerichtetes Markenprojekt.
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Seinen bislang letzten Einsatz bei einer FIA-Karting-Weltmeisterschaft absolvierte Barrichello 2016 im schwedischen Kristianstad. Damals ging er in der KZ-Klasse an den Start. Zehn Jahre später folgt nun sein Comeback – diesmal in der Masters-Kategorie und mit einer eigenen Kartmarke.Mit Barrichello gewinnt das KZ2-Masters-Feld einen der prominentesten Teilnehmer des Wochenendes. Zwischen 1993 und 2011 bestritt der Brasilianer mehr als 300 Formel-1-Grand-Prix und startete unter anderem für Jordan, Ferrari, Honda, Brawn GP und Williams.
Vom 17. bis 20. September trifft der ehemalige Grand-Prix-Pilot in Le Mans auf erfahrene Schaltkart-Spezialisten aus aller Welt. Dann wird sich zeigen, welche Rolle Barrichello und sein neues Kartprojekt im stark besetzten Masters-Feld spielen können.





