CIK/FIA
02.08.2026
Neue OK-Kart-Europameister in Schweden gekürt
Ein neuer Name überzeugte in den Reihen der Junioren mit seinem ersten Sieg auf europäischer Ebene. Der Brite Emerson MacAndrew-Uren (Tony Kart Racing Team) überraschte die Meisterschaftsaspiranten und fuhr ihnen im Finale davon. Den zweiten Platz sicherte sich auch ein weniger bekannter Pilot: Leon Chelidze (Forza Racing) aus Georgien überquerte die Ziellinie mit großem Abstand vor dem spanier Daniel Miron Lorente (Fusion Motorsport). Der Titel ging hingegen nach England: Will Green (KR Motorsport) hatte vor dem turbulenten Finale bereits genügend Punkte gesammelt, um feiern zu dürfen.
Auch bei den Senioren war die Titelentscheidung praktisch schon vor dem Finale gefallen. Noah Baglin (KR Motorsport) musste lediglich einen weiteren Punkt sammeln, um sich zum Meister zu küren, was er mit einem zweiten Rang auch souverän schaffte, während sein Hauptkontrahent Zac Drummond (Fusion Motorsport) mit Bremsversagen ausrollte. Der Sieg aber ging nur über den Australier William Calleja (Parolin Motorsport), der das gesamte Wochenende nach Belieben dominierte. Dritter auf dem Podest war sein niederländischer Teamkollege Dean Hoogendoorn.
In den Reihen der Academy Senioren gab es einen weiteren Sieg für Alexis Genolet. Doch der Schweizer wurde nach dem Rennen wegen eines technischen Verstoßes disqualifiziert, sodass Albert Lapper aus England und der Australier Liam Carr auf nachrücken durften. Dritter wurde der Finne Juha Sipilä. Albert Lapper konnte damit auch den Meistertitel einfahren.
Für die deutschen Fahrer gab es auch einige Achtungserfolge: Constatin Papst erreichte mit dem neunten Platz sein bisher bestes Resultat in der Academy der Senioren, während Amin Kara Osman (Haupt Racing Team) nach einigen Heats in den Top-Fünf das Finale nur knapp verpasste.





