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CIK/FIA
02.08.2026

Neue OK-Kart-Europameister in Schweden gekürt

Die FIA Kart-Europameisterschaft gilt seit Jahren als prestigeträchtigste Kartsport-Meisterschaft auf der Welt und bot auch im Jahr 2026 hochklassige Rennaction. Nach dem Auftakt im italienischen La Conca, dem zweiten Lauf im spanischen Valencia und der Saisonhalbzeit im deutschen Mülsen ging es zum Finale nach Skandinavien. Das schwedische Kristianstad lud zum vierten und finalen Rennwochenende ein und erfreute mit bestem Sommerwetter. Der Fokus lag aber auf der Strecke: Hier spitzten sich die Meisterschaftskämpfe bei den OK Senioren und OK Junioren immer weiter zu und wurden auf den letzten Metern des Jahres entschieden. Auch die FIA Karting Academy Trophy der Senioren war im Rahmenprogramm am Start.

Ein neuer Name überzeugte in den Reihen der Junioren mit seinem ersten Sieg auf europäischer Ebene. Der Brite Emerson MacAndrew-Uren (Tony Kart Racing Team) überraschte die Meisterschaftsaspiranten und fuhr ihnen im Finale davon. Den zweiten Platz sicherte sich auch ein weniger bekannter Pilot: Leon Chelidze (Forza Racing) aus Georgien überquerte die Ziellinie mit großem Abstand vor dem spanier Daniel Miron Lorente (Fusion Motorsport). Der Titel ging hingegen nach England: Will Green (KR Motorsport) hatte vor dem turbulenten Finale bereits genügend Punkte gesammelt, um feiern zu dürfen.

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Auch bei den Senioren war die Titelentscheidung praktisch schon vor dem Finale gefallen. Noah Baglin (KR Motorsport) musste lediglich einen weiteren Punkt sammeln, um sich zum Meister zu küren, was er mit einem zweiten Rang auch souverän schaffte, während sein Hauptkontrahent Zac Drummond (Fusion Motorsport) mit Bremsversagen ausrollte. Der Sieg aber ging nur über den Australier William Calleja (Parolin Motorsport), der das gesamte Wochenende nach Belieben dominierte. Dritter auf dem Podest war sein niederländischer Teamkollege Dean Hoogendoorn.

In den Reihen der Academy Senioren gab es einen weiteren Sieg für Alexis Genolet. Doch der Schweizer wurde nach dem Rennen wegen eines technischen Verstoßes disqualifiziert, sodass Albert Lapper aus England und der Australier Liam Carr auf nachrücken durften. Dritter wurde der Finne Juha Sipilä. Albert Lapper konnte damit auch den Meistertitel einfahren.

Für die deutschen Fahrer gab es auch einige Achtungserfolge: Constatin Papst erreichte mit dem neunten Platz sein bisher bestes Resultat in der Academy der Senioren, während Amin Kara Osman (Haupt Racing Team) nach einigen Heats in den Top-Fünf das Finale nur knapp verpasste.
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