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CIK/FIA
24.08.2026

Handikart erstmals auf großer FIA-Bühne in Le Mans

Der Handikart Champions Cup feiert 2026 seine Premiere auf großer Bühne. Vom 17. bis 20. September wird die neue Veranstaltung auf dem International Karting Circuit in Le Mans (FR) ausgetragen – eingebettet in ein hochkarätiges FIA-Karting-Wochenende mit Weltmeisterschaft und internationalen Top-Events.

Organisiert wird der Handikart Champions Cup von der Fédération Française du Sport Automobile (FFSA) in enger Zusammenarbeit mit FIA Karting. Frankreich engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Förderung von Fahrerinnen und Fahrern mit eingeschränkter Mobilität im Kartsport. Der neue Wettbewerb knüpft dabei an die 2013 ins Leben gerufene International Handikart Trophy an und soll dem Handikartsport künftig noch mehr internationale Sichtbarkeit verschaffen.

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Eine wichtige Rolle in der Entwicklung spielten Pioniere wie Fabrice Dubois und Alain Nicolle. Mit ihrem Engagement sorgten sie dafür, dass Handikart zunehmend auch bei nationalen und internationalen Veranstaltungen wahrgenommen wurde. Daraus entwickelte sich schließlich auch das offizielle Engagement der FFSA.

Unterstützt wird der Handikart Champions Cup von der FIA über die Disability and Accessibility Commission. Die Premiere findet im Rahmen eines der bedeutendsten Kart-Wochenenden des Jahres statt. Parallel werden in Le Mans die Mondokart.com FIA Karting World Championship in der KZ, der FIA Karting KZ2 World Cup und der FIA Karting International Masters’ Super Cup ausgetragen.

Teilnahmeberechtigt sind Kartfahrerinnen und Kartfahrer mit eingeschränkter Mobilität aus allen Ländern. Zum Einsatz kommen Rotax-Max- und IAME-X30-Motoren. Sämtliche Anpassungen am Kart müssen zuvor von der FFSA über ein entsprechendes Handikart-Freigabeverfahren genehmigt werden.

Auch technisch soll für möglichst ausgeglichene Voraussetzungen gesorgt werden. Grundlage sind die drei zentralen Bedienelemente eines Karts – Lenkrad, Gas und Bremse. Je nachdem, wie viele dieser Funktionen angepasst werden müssen, erfolgt die Einstufung in drei Kategorien. Gleichzeitig gilt ein abgestuftes Mindestgewicht, das Leistungsunterschiede reduzieren und für engere Duelle auf der Strecke sorgen soll.

In der Kategorie H1 fahren Teilnehmer mit keiner oder einer angepassten Bedienung bei einem Mindestgewicht von 170 Kilogramm inklusive Fahrer. In der Kategorie H2 sind zwei angepasste Bedienelemente vorgesehen, das Mindestgewicht beträgt 165 Kilogramm. Fahrer, die nur einen Arm zum Fahren nutzen, werden ebenfalls dieser Kategorie zugeordnet. In der Kategorie H3 mit drei angepassten Bedienelementen liegt das Mindestgewicht bei 160 Kilogramm.

Zusätzliche Unterstützung erhalten die Teilnehmer durch LeCont. Der offizielle Reifenpartner der Veranstaltung stellt jedem Starter zwei Sätze Option LOH CIK Slickreifen zur Verfügung. Das Nenngeld beträgt 290 Euro, zudem werden auf dem Kurs in Le Mans spezielle Trainingstage angeboten.

Mit dem neuen Champions Cup wollen FFSA und FIA den Handikartsport national wie international weiter voranbringen. Für den Sieger wartet zudem eine besondere Auszeichnung: Er erhält eine Einladung zu den Trophées du Sport Automobile de la FFSA.

Mit der Einbindung in das FIA-Karting-WM-Wochenende erhält der Handikart Champions Cup gleich bei seiner Premiere eine große Bühne – und setzt zugleich ein deutliches Zeichen für mehr Zugänglichkeit und Vielfalt im internationalen Kartsport.

Weitere Infos gibt es unter www.fiakarting.com.
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