Am Freitag, dem 18. September 2026, begann auf dem Le Mans Karting International Circuit der Kampf um die bedeutendsten Titel des internationalen Schaltkartsports. In der KZ treten 32 Fahrer zur Weltmeisterschaft an. Deutlich größer ist das Feld im KZ2 World Cup mit 117 Teilnehmern. Komplettiert wird das Programm durch den International Super Cup der KZ2 Masters.
KZ: Gustafsson setzt sich im engen Zeittraining durch
In der KZ stand den Fahrern nur eine sechsminütige Session zur Verfügung. Titelverteidiger Senna Van Walstijn setzte zunächst mit einer Runde in 50,168 Sekunden die Bestmarke. In der Schlussphase verschärfte sich der Kampf um die Pole deutlich.Viktor Gustafsson übernahm mit 49,483 Sekunden die Führung, wobei Emilien Denner exakt dieselbe Zeit erzielte. Gustafsson konnte anschließend noch einmal zulegen und schraubte die Bestmarke auf 49,248 Sekunden. Damit ging die Pole-Position an den Schweden. Maksim Orlov folgte auf Rang zwei vor David Trefilov, der Denner noch aus den Top Drei verdrängte.
KZ2: Arthur Lehouck auf heimischem Boden vorne
Mit 117 Fahrern präsentierte sich der KZ2 World Cup erneut enorm stark besetzt. Aufgrund des großen Starterfeldes wurde das Zeittraining in vier Gruppen ausgetragen. Zunächst legte Elie Goldstein mit 49,896 Sekunden vor, ehe Noah Wolfe die vorläufige Spitze übernahm.In der dritten Gruppe schlug schließlich Arthur Lehouck zu. Der Franzose umrundete seine Heimstrecke in 49,610 Sekunden und setzte damit die entscheidende Bestzeit. Bereits beim Auftakt der diesjährigen Europameisterschaft in Genk hatte Lehouck eine Pole-Position erzielt.
Auch Niklas Schaufler erwischte einen gelungenen Start. Der Österreicher, der 2026 in der FIA Kart-Europameisterschaft der OK den fünften Gesamtrang belegt hatte, qualifizierte sich auf Position fünf. Der amtierende KZ2-Europameister Kimi Tani folgte auf Rang acht.
Einige weitere bekannte Namen müssen sich in den Heats dagegen nach vorne arbeiten. Jindrich Pesl landete auf Platz 20, Maximilian Schleimer auf Position 25 und Teo Blin auf Rang 35.
KZ2 Masters: Fore schlägt Abbasse – Barrichello auf Rang 23
Auch im KZ2 Masters lagen die Zeiten eng zusammen. In der ersten Gruppe gab zunächst Anthony Abbasse mit 50,788 Sekunden den Ton an. Nur 0,060 Sekunden dahinter folgte Alessio La Martina. Insgesamt lagen sieben Fahrer innerhalb von zwei Zehntelsekunden zur Bestmarke des Franzosen.In der zweiten Gruppe rückte Davide Fore in den Mittelpunkt. Nachdem sein erster Angriff noch nicht für die Gesamtbestzeit gereicht hatte, verbesserte er sich auf 50,627 Sekunden und sicherte sich damit die Pole-Position für den International Super Cup. Aurélien Rey fuhr eine 50,870 und verschaffte sich damit ebenfalls eine gute Ausgangsposition.
Der frühere Formel-1-Pilot Rubens Barrichello kam im Qualifying auf eine Zeit von 51,261 Sekunden und belegte damit den 23. Gesamtrang. Titelverteidiger Angelo Lombardo schloss das Zeittraining auf Position vier ab.





