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CIK/FIA
20.09.2026

Gustafsson ist Kart-Weltmeister – Kajak und Abbasse triumphieren in Le Mans

Die neuen Titelträger der internationalen Schaltkart-Saison stehen fest: Viktor Gustafsson krönte sich in Le Mans zum FIA Kart-Weltmeister 2026 in der KZ. Im KZ2 World Cup setzte sich Markus Kajak durch, während Anthony Abbasse den KZ2 Masters International Super Cup gewann. Aus deutscher Sicht sorgte vor allem David Trefilov mit einem Top-Ten-Ergebnis in der KZ für ein starkes Resultat.

Vom 18. bis 20. September 2026 wurde der Le Mans Karting International Circuit zum Schauplatz des wichtigsten Schaltkart-Wochenendes des Jahres. In der KZ ging es um den Weltmeistertitel, während in KZ2 und KZ2 Masters die Sieger des FIA Karting World Cup beziehungsweise International Super Cup ermittelt wurden. Nach Qualifying, Vorläufen, Super Heats und den Finalrennen standen am Sonntag die neuen Champions fest.

KZ: Viktor Gustafsson wird Weltmeister

In der Königsklasse KZ ließ Viktor Gustafsson (SE/CRG Racing Team) am Finaltag nichts mehr anbrennen. Der Schwede hatte bereits im Qualifying mit der Pole-Position die Grundlage für sein erfolgreiches Wochenende gelegt und ging auch nach den Heats als Führender in die entscheidende Phase.

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Im 22 Runden langen Finale übernahm Gustafsson die Führung und gab sie nicht mehr ab. Mit einer schnellsten Rennrunde von 49,588 Sekunden kontrollierte er das Geschehen und fuhr schließlich mit 4,410 Sekunden Vorsprung zum Weltmeistertitel.

Hinter ihm entwickelte sich der Kampf um die weiteren Podestplätze. Emilien Denner (FR/Formula K SRP Factory Team) arbeitete sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei nach vorne. Daniel Vasile (RO/Maranello Kart) komplettierte als Dritter das WM-Podium und kam lediglich 0,366 Sekunden hinter Denner ins Ziel. Maksim Orlov (RU/Sodikart) musste sich nach einem starken Wochenende mit Platz vier begnügen, gefolgt von Danilo Albanese (IT/KR Motorsport) auf Rang fünf.

Für Titelverteidiger Senna Van Walstijn (NL/Sodikart) endete das Finale bereits nach drei Runden. Ebenfalls turbulent verlief das Rennen für Pedro Hiltbrand (ES/Birel Art Racing), der nach einem Zwischenfall disqualifiziert wurde.

Bester Deutscher im KZ-Finale war David Trefilov (IPK Factory Team). Von Startplatz 13 aus machte er im Verlauf des Rennens drei Positionen gut und erreichte nach 22 Runden als Zehnter die Zielflagge. Damit gelang Trefilov beim KZ-WM-Finale ein Top-Ten-Ergebnis.

KZ2: Markus Kajak gewinnt den World Cup

Mit 117 Fahrern war die KZ2 die mit Abstand größte Kategorie des Wochenendes. Nach einem ereignisreichen Verlauf gipfelte der FIA Karting World Cup in einem Finale, in dem Markus Kajak (EE/Formula K SRP Factory Team) das Kommando übernahm.

Der Este startete aus der ersten Reihe und setzte sich bereits in der Anfangsphase an die Spitze. Über sämtliche 22 Runden wurde Kajak als Führender geführt. Am Ende überquerte er mit 1,970 Sekunden Vorsprung die Ziellinie und sicherte sich damit den KZ2 World Cup.

Arthur Lehouck (FR/Formula K SRP Factory Team), der im Qualifying die Pole-Position erobert hatte, musste sich im Finale mit Rang zwei zufriedengeben. Dahinter komplettierte Alois Girardet (FR/CRG Racing Team) das Podium. Er kam 3,519 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel. Kimi Tani (FI/La Motorsport di Nordera Luca) fehlten als Viertem lediglich 0,260 Sekunden auf den dritten Platz. Matej Preuss (CZ/Formula K SRP Factory Team) komplettierte die Top Fünf.

Bester Deutscher war Robert Kindervater (DE/Formula K SRP Factory Team). Er beendete das 22-Runden-Finale auf Position 16. Unmittelbar dahinter folgte Landsmann Oliver Städtler (Formula K SRP Factory Team) auf Rang 17. Daniel Stell (Kartshop Ampfing) erreichte ebenfalls das Finale und wurde nach einer Fünf-Sekunden-Strafe als 23. gewertet.

KZ2 Masters: Anthony Abbasse setzt sich durch

Im KZ2 Masters International Super Cup hieß der große Gewinner Anthony Abbasse (FR/CPB Sport). Der Franzose hatte sich bereits in den Qualifikationsheats an die Spitze gearbeitet und setzte seine starke Vorstellung auch am Sonntag fort.
Abbasse startete von der Pole-Position in das Finale und führte sämtliche 22 Runden. Nach knapp 19 Minuten Renndauer überquerte er die Ziellinie als Sieger.

Nur 0,434 Sekunden dahinter erreichte Angelo Lombardo (IT/Maranello Kart) den zweiten Platz. Daniel Bray (NZ/Modena Kart Racing Team) machte als Dritter das Podium komplett. Es folgten Alessio La Martina (IT/CRG Racing Team) und Charles Fiault (FR/Charles Fiault) auf den Positionen vier und fünf.

Einen starken Auftritt zeigte auch Rubens Barrichello (BR/Birel Art Racing). Der ehemalige Formel-1-Pilot war lediglich als 23. ins Wochenende gestartet, hatte sich bereits während der Vorläufe deutlich verbessert und beendete das Finale schließlich auf Platz 15.

Deutscher Vertreter im Finale war Marco Pislor (Erre Esse Motorsport). Für ihn endete das entscheidende Rennen allerdings bereits nach vier Runden. In der offiziellen Wertung wurde Pislor auf Position 33 geführt. Sein Wochenende war zuvor unter anderem durch eine Disqualifikation in einem Qualifikationsheat wegen Unterschreitens des vorgeschriebenen Mindestgewichts beeinträchtigt worden.
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