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Automobilsport
31.07.2026

Road America – die nächste neue Rennstrecke für Morris Schuring

Die Rennstrecke Road America in Elkhart Lake im US-Bundesstaat Wisconsin zählt nach Meinung vieler Rennfahrer zu den schönsten Strecken in den Vereinigten Staaten.

„Ich bin sehr gespannt“, sagt Morris Schuring, der dort an diesem Wochenende zum ersten Mal an den Start geht. Beim Sechs-Stunden-Rennen, das zum IMSA Michelin Endurance Cup zählt, fährt er den Porsche 911 GT3 R des Teams Manthey 1st Phorm, den er sich mit dem Amerikaner Ryan Hardwick und dem Italiener Riccardo Pera teilt. „Es ist schön, wieder in Amerika zu fahren, und dazu wieder bei Manthey, denn das ist mittlerweile schon eine Weile her“, so Schuring.
 
Tatsächlich war der niederländische Rennfahrer nach den ersten beiden Rennen der IMSA-Saison, den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden von Sebring, nicht mehr in der nordamerikanischen Meisterschaft am Start. Zwischenzeitlich fand zwar noch das Sechs-Stunden-Rennen von Watkins Glen statt, doch dieses musste Schuring auslassen, da er an jenem Wochenende am 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps teilnahm. Während seiner Abwesenheit gewann Manthey 1st Phorm mit Hardwick, Perra und dem Österreicher Richard Lietz, der Schuring in Watkins Glen vertrat, die GTD-Klasse. „Wirklich toll für das Team, das in diesem Jahr zum ersten Mal in der IMSA-Meisterschaft antritt und bereits im dritten Rennen den ersten Sieg in unserer Klasse eingefahren hat“, so Schuring. „Hoffentlich können wir in Road America daran anknüpfen!“
 
Die Rennstrecke von Elkhart Lake liegt in einem wunderschönen Naturgebiet. Das erste Sportwagenrennen wurde dort bereits 1950 auf einem Straßenkurs ausgetragen, doch ab 1955 fand der „Sports Car Endurance Grand Prix“ auf der in jenem Jahr eröffneten permanenten Rennstrecke Road America statt. Aufgrund verschiedener Turbulenzen im amerikanischen Sportwagenrennsport wurde das Rennen nicht jedes Jahr ausgetragen, doch seit 2000 hat die Veranstaltung wieder ihren festen Platz im Kalender. In diesem Jahr gibt es jedoch eine Neuerung: Anstelle der üblichen Dauer von zwei Stunden und 40 Minuten für die kürzeren IMSA-Rennen wurde das Rennen auf sechs Stunden verlängert. Damit ist der Wettbewerb zum ersten Mal Teil des IMSA Michelin Endurance Cups, der separaten Wertung für Langstreckenrennen innerhalb der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. „Ein Sechs-Stunden-Rennen bietet mehr Möglichkeiten in Bezug auf Strategie und Taktik, das macht es zu einer schönen Herausforderung“, sagt Morris Schuring.
 
Vor dem Rennwochenende hat Schuring nicht auf der Rennstrecke getestet, aber natürlich hat er im Simulator bereits viele Stunden virtuell auf der Strecke verbracht. „Das ist eine sehr gute Vorbereitung, aber in der Realität ist die Strecke doch immer etwas anders“, erzählt er. „Meistens ist sie etwas schmaler, es gibt andere Unebenheiten, die Randsteine, das Gras neben der Strecke, das in Amerika immer ziemlich holprig ist … Das sind Dinge, die man in der Praxis entdecken muss, und das macht immer Spaß. Ich habe mir auch ziemlich viele Rennen aus früheren Jahren noch einmal angesehen, daher denke ich, dass ich ziemlich gut vorbereitet an den Start gehe. Nach den letzten drei Monaten, in denen der Fokus auf den europäischen Rennen lag, freue ich mich sehr darauf, nun wieder in Amerika fahren zu können. Ich freue mich auch darauf, wieder mit dem Manthey-Team zusammenzuarbeiten, für das ich bereits seit einigen Jahren fahre und bei dem ich mich sehr wohl fühle.“
 
Nach den üblichen vorbereitunden Aktivitäten am Donnerstag finden am Freitag und am Samstagvormittag freie Trainings statt, gefolgt vom Qualifying am Samstagnachmittag. Das Rennen beginnt am Sonntag um 10:40 Uhr Ortszeit (17:40 Uhr MESZ) und endet um 16:40 Uhr (23:40 Uhr MESZ). Das Rennen kann live auf imsa.tv und in den Niederlanden ebenfalls auf Ziggo Sport verfolgt werden.
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