Bereits das Training am Freitag wurde bei der „Asia Arena“ zur Herausforderung. Massive Regenmengen sorgten zwischenzeitlich sogar dafür, dass ein Abbruch im Raum stand. Wer noch fahren konnte und wollte, brauchte vor allem eine funktionierende Heizung und Lüftung für die Frontscheibe. Aus den Seitenfenstern war die Strecke teilweise nur noch zu erahnen. Am Samstag folgte eine wechselhafte Qualifikation, bevor sich die Top 16 am Sonntag bei trockenen Bedingungen gegenüberstanden.
Theo Bodry feiert Premierensieg
Die Bedingungen verlangten von Mensch und Maschine alles ab. Bei Einleitgeschwindigkeiten von mehr als 170 km/h durfte der Fuß praktisch nicht vom Gas. Nur wer kompromisslos auf dem Gas blieb, hatte eine Chance auf die entscheidenden Punkte. Für den Meisterschaftsführenden Andy Wischnewski war bereits in den Top 16 gegen Jonas Maier Schluss. Wischnewski ging offtrack, bekam als 9-Platzierter aber immerhin noch vier Zähler gutgeschrieben. Qualifikationssieger Maxi Grimm schaffte es bis ins Top-8-Duell, unterlag dort jedoch dem späteren Viertplatzierten Dennis Köhler.Für Furore sorgte dagegen Patrick Hammes, der sich gegen starke Konkurrenz bis ins Halbfinale kämpfte. Dort musste er sich Theo Bodry geschlagen geben, holte sich anschließend aber im Duell um Platz drei gegen Dennis Köhler den Podiumsplatz. Den Sieg und damit seinen ersten Platz ganz oben auf dem Treppchen der AvD Drift Championship sicherte sich Theo Bodry aus Landau in der Pfalz. Platz zwei ging an Rene Klein. Damit verkürzte Klein (52) seinen Meisterschaftsrückstand auf Andy Wischnewski (54) auf gerade einmal zwei Punkte. Das verspricht beim Saisonfinale am 11. Oktober ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen.
Auch die Pro2-Klasse feierte ihre Premiere als Nachwuchsrunde und wurde auf Anhieb zum Erfolg. Fabi Schneider gewann vor Jan Streubel, Platz drei ging an Hagen Meyenfels.





