Dichte Rauchschwaden, aufheulende Motoren und frenetischer Applaus machten deutlich, warum die AvD Drift Championship zu den faszinierendsten Motorsportserien Deutschlands zählt. Sportlich standen vor allem die bekannten Größen der vergangenen Saison im Mittelpunkt. Maxi Grimm und Oliver Walton präsentierten sich mal wieder in Bestform und unterstrichen im Finale ihre Ambitionen im Kampf um die Meisterschaft. Besonders spannend wurde es im Halbfinale, als der in dieser Saison Führende Andi Wischnewski auf Grimm traf. In einem der engsten Duelle des Wochenendes schenkten sich beide Fahrer keinen Zentimeter. Am Ende fiel die Entscheidung denkbar knapp zugunsten des Vorjahresmeisters Grimm aus. Für Wischnewski war das Halbfinal-Aus ein herber Rückschlag und kostete einige Punkte seines Vorsprungs in der Meisterschaft.
Spannung in der Drift-Meisterschaft
Für Aufsehen sorgte auch ein neues Gesicht im Starterfeld. Christopher Böhm feierte sein Debüt in der AvD Drift Championship und brachte mit seinem rund 1.300 PS starken BMW E92 „Eurofighter“ schon vor dem ersten Lauf die Fans zum Staunen. Doch der Neuling überzeugte nicht nur optisch. Bei seinem ersten Einsatz kämpfte er sich direkt bis in die Top 16 vor und zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in ihm steckt. Konstanz bewies erneut Rene Klein, der sich mit einer starken Leistung, nach Platz 3 vor zwei Wochen am Hockenheimring, abermals einen Platz auf dem Podium sicherte und wertvolle Punkte im Titelrennen sammelte. Damit bleibt er in der Gesamtwertung erster Verfolger hinter Wischnewski im Kampf um die Meisterschaft.Als am Abend die letzten Motoren verstummten und sich der Reifenrauch über dem Nürburgring langsam verzog, blieb erneut die Erinnerung an ein außergewöhnliches Motorsportwochenende. Extreme Temperaturen, packende Duelle und eine beeindruckende Kulisse machten die Veranstaltung zu einem weiteren Höhepunkt der Saison. Die AvD Drift Championship hat einmal mehr bewiesen, dass sie für Motorsport voller Leidenschaft, Spannung und Emotionen steht. Das nächste große Event ist das sogenannte „Reisbrennen“ für asiatische Fahrzeuge, vom 30. Juli bis zum 2. August auf dem Lausitzring.





