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Automobilsport
11.09.2026

Absage! Keine 24h-Nürburgring-Serie für die Saison 2027

Die ursprünglich schon für die Saison 2027 geplante 24h Nürburgring Serie wird auf 2028 verschoben. Das hat der ADAC Nordrhein nach Gesprächen mit Vertretern der Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) und der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN) bekannt gegeben.
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„Leider war die Vorbereitungszeit zur Einführung eines neuen Serienformats für viele Rennteams, Partner und Sponsoren zu kurzfristig“, erklärte 24h-Rennleiter Walter Hornung. „Wir halten aber unser zukunftsorientiertes Konzept für den Motorsport auf der Nordschleife nach wie vor für sinnvoll und haben auch viel positives Feedback dazu bekommen. Vor allem die von den 24h seit Jahren bekannten professionellen Strukturen und die geplanten Attraktionen für Fans auch abseits des eigentlichen Renngeschehens sind auf viel Interesse gestoßen. Dazu werden wir mit den beteiligten Playern am Nürburgring und insbesondere den Rennteams in den intensiven Austausch gehen.“

Auf Initiative des Deutschen Motor Sport Bundes und des ADAC e.V. hatten sich die beiden Serien in den vergangenen Tagen mehrfach zusammengefunden, um über Ansätze für eine gemeinsame Plattform auf der Nürburgring-Nordschleife zu sprechen. „Auch wenn eine gemeinsame Serie bei diesen Meetings vorerst nicht zustande gekommen ist, wollen wir die Gespräche für 2028 fortsetzen, um künftig die bestmögliche Plattform für Teams, Fahrer und nicht zuletzt die Nordschleifen-Fans zu schaffen.”

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Für 2027 bleibt aber nun zunächst alles beim Alten: Vom 30. April bis 2. Mai werden die 24h Nürburgring Qualifiers stattfinden, die aus zwei 4h-Rennen bestehen werden und für die Teams optimale Testmöglichkeiten und für Fahrer ideale Bedingungen für die Erlangung der Nordschleifen-Permit DPN bieten. Der Nordschleifen-Saisonhöhepunkt, die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, ist für das Fronleichnamswochenende vom 27. bis 30. Mai geplant. Als zusätzliches Angebot für die gerade am Saisonbeginn interessierten Rennteams werden im Rahmen des 24h-Prologs (2. bis 4. April) ausgiebige Test- und Einstellfahrten angeboten.

„Wir haben immer deutlich gemacht, dass eine zusätzliche Konkurrenzserie dem Langstreckensport auf der Nordschleife mehr schaden als nutzen würde. Deshalb haben wir als ILN den klaren Standpunkt vertreten, dass der ADAC Nordrhein für 2027 von seinen Plänen Abstand nehmen muss. Dass diese Forderung nun erfüllt wird, ist eine wichtige und richtige Entscheidung. Wir wollen den Langstreckensport auf der Nordschleife gemeinsam weiterentwickeln. Dafür müssen wir die Kräfte bündeln und die Voraussetzungen schaffen, dass langfristig sowohl die NLS als auch das 24-Stunden-Rennen erfolgreich und professionell aufgestellt sind“, erklärt der ILN-Vorsitzende Martin Rosorius. Auch die Verantwortlichen der NLS begrüßen auf Nachfrage von Motorsport XL diese Entscheidung.
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