Die AvD-Röhrl-Klassik ist eine Hommage an die klassischen Porsche. Zugelassen sind Modelle bis Baujahr 1998. Die Spannbreite ist dabei beeindruckend: vom Porsche 356 „Knickscheibe“ aus dem Jahr 1953 bis zu mehreren Porsche 993 aus dem Jahr 1998. Dazwischen liegen 45 Jahre Porsche-Geschichte. Mit 78 Fahrzeugen stellt der Porsche 911 mit deutlichem Abstand das größte Kontingent im Starterfeld.
Mitten unter den Teilnehmern wird auch der Schirmherr und zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl am Start sein. Statt Rallye-Overall trägt er Schiebermütze und Polohemd, doch seine Leidenschaft für Porsche und den sportlichen Wettbewerb ist ungebrochen. Dabei ist die AvD-Röhrl-Klassik keine Rallye im klassischen Sinne, sondern eine Orientierungsfahrt mit Gleichmäßigkeitsprüfungen, bei denen vorgegebene Strecken in einer bestimmten Zeit zu absolvieren sind. Das Ganze findet im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt.
Drei Tage, sechs Etappen
Am Donnerstag, dem 3. September, führt die 190 Kilometer lange Auftaktetappe „Drei-Seen-Platte“ tief hinein ins Sauerland. Sorpe-, Möhne- und weitere Stauseen, historische Fachwerkorte und anspruchsvolle Prüfungen sorgen für reichlich Abwechslung. Am Abend wartet die 52 Kilometer lange Nachtetappe über den Kahlen Asten, mit 841,9 Metern das Dach der diesjährigen Rallye.Am Freitag geht es zunächst südwärts ins Gladenbacher Bergland. 133 Kilometer, neue Strecken und vier Prüfungen führen unter anderem durch Bad Laasphe und vorbei an der Wisent-Wildnis bei Bad Berleburg. Die anschließende 167 Kilometer lange Etappe „Kühe und Könige“ sorgt für spektakuläre Begegnungen. Die Porsche rollen durch Orte, über gesperrte Straßen und sogar mitten durch einen Kuhstall, bevor Prinz Gustav von Sayn-Wittgenstein Walter Röhrl und die Teilnehmer am Schloss Berleburg empfängt.
Zum Finale führt die 145 Kilometer lange Etappe „Wüste und Wasser“ durch das Lennetal, vorbei an den Sauerland-Pyramiden und über die Hohe Bracht. Entlang von Bigge- und Listertalsperre geht es sogar aufs Wasser, wenn auf dem Schiff „Westfalen“ eine außergewöhnliche Mittagspause wartet. Danach stehen noch 65 Kilometer und zwei Prüfungen auf dem Programm, bevor die Porsche gegen 14:30 Uhr zum großen Empfang in Schmallenberg erwartet werden. Die Gala am Abend setzt den festlichen Schlusspunkt unter vier Tage voller Motorenklang, Kurven und Emotionen.





