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ADAC GT4 Germany
02.05.2026

Schwieriger Saisonauftakt für Egor Litvinenko

Der aus Russland stammende und in München lebende Rennfahrer Egor Litvinenko erlebte am vergangenen Wochenende einen herausfordernden Saisonstart in der ADAC GT4 Germany.

Gemeinsam mit seinem britischen Teamkollegen Oskar Dix tritt Litvinenko für das Team Wimmer Werk Motorsport in einem Porsche Cayman GT4 RS an. Die hochkarätige Meisterschaft zählt zu den stärksten GT4-Serien weltweit und umfasst insgesamt sechs Rennwochenenden in Deutschland und Österreich.

Bereits im Vorfeld der Saison sorgte das Fahrerduo für Aufsehen: Bei den offiziellen Vorsaisontests des ADAC überzeugten Litvinenko und Dix mit konstant starken Leistungen und platzierten sich in allen Sessions unter den Top drei. Entsprechend hoch waren die Erwartungen für den Saisonauftakt am Red Bull Ring.

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Doch das Rennwochenende verlief nicht wie erhofft. Aufgrund universitärer Verpflichtungen in München konnte Litvinenko nicht an den freien Trainings teilnehmen und reiste erst verspätet am Freitag an. Sein Teamkollege Oskar Dix absolvierte die Sessions allein, wodurch wichtige Abstimmungsarbeit und Streckenzeit verloren gingen.

Im Qualifying gelang dennoch eine solide Ausgangsposition mit Startplatz 12. Im ersten Rennen zeigte Litvinenko einen guten Start, wurde jedoch früh durch einen unverschuldeten Zwischenfall zurückgeworfen: Ein Konkurrent verschätzte sich beim Anbremsen und traf das Fahrzeug am Heck. Die Folgen waren ein deutlicher Positionsverlust sowie ein erhöhter Reparaturaufwand, der eine Nachtschicht für das Team erforderte.

Auch das zweite Rennen am Sonntag brachte keine Punkte: Nach einem weiteren Zwischenfall musste das Fahrzeug vorzeitig abgestellt werden. Trotz konkurrenzfähiger Pace und grundsätzlich stimmigem Gesamtpaket blieb der Lohn aus.

Entsprechend ernüchtert, aber mit klarem Fokus, reist Litvinenko mit seinem Team zurück nach München. Der Blick richtet sich auf den Norisring, wo das vorhandene Potenzial in ein entsprechendes Resultat umgesetzt werden soll. „Der Speed ist vorhanden, die Abläufe im Team stimmen – jetzt gilt es, ein sauberes Wochenende ohne Zwischenfälle umzusetzen“, so die Zielsetzung für die kommende Veranstaltung.

 
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