ADAC GT4 Germany
11.03.2026
Neues Team, neues Auto, neue Fahrer
Kristiansson sammelte bereits 2025 erste Erfahrungen im ADAC Motorsport. „Ich fuhr letztes Jahr im Prototype Cup Germany und die Events auf der DTM-Plattform waren wirklich klasse“, erklärt er. „Die Reichweite, die wir dort erzielen können, ist sehr wichtig. Es sind viele Zuschauer vor Ort und das Interesse ist extrem groß. Somit konnten wir gute Pakete für unsere Sponsoren schnüren und haben uns für ein Engagement in der ADAC GT4 Germany entschieden.“ Der 25-Jährige begann seine Rennfahrer-Karriere 2020 im schwedischen Ginetta Markenpokal. 2024 krönte er sich dort zum Champion. Teamkollege Erik Bertilsson gewann 2025 den Titel. „Erik gehört eigentlich fast schon zur Familie und ist ein guter Freund. Nun wollen wir gemeinsam in der ADAC GT4 Germany angreifen“, so Kristiansson. „Natürlich kennen wir noch nicht alle Strecken. Aber im Verlauf der Saison möchten wir in die Top Fünf vorstoßen.“
Durch den so erfolgreichen Einsatz im heimischen Ginetta Markenpokal lag die Entscheidung zur G56 GT4 Evo des britischen Herstellers nahe. „Wir haben ein gutes Verhältnis mit Ginetta. Im europäischen, britischen und französischen GT4-Championat hat sich das Fahrzeug als sehr konkurrenzfähig erwiesen. Als wir Ginetta bezüglich eines Einsatzes in der ADAC GT4 Germany ansprachen, waren sie sofort begeistert“, so Kristiansson.
KRT Racing geht 2026 in seine sechste Saison im Motorsport und ist ein echter Familien-Rennstall. „Teambesitzer ist mein Vater“, klärt Alexzander Kristiansson auf. Die Mannschaft hat ihr Einsatzfahrzug bereits erhalten und technisch auf die ADAC GT4 Germany vorbereitet. Ein erster kurzer Shakedown fand bei kalten Außentemperaturen in Schweden statt. Aktuell ist das Team zu Testfahrten auf dem Hockenheimring unterwegs. „Mit rund 16 Grad Celsius und Sonnenschein ist Hockenheim die perfekte Gelegenheit, um uns an die G56 GT4 Evo zu gewöhnen und uns als Team auf die Saison einzuschwören. Wir können den Saisonauftakt Ende April auf dem Red Bull Ring schon gar nicht mehr abwarten“, ist Kristiansson hoch motiviert.





