Das Aston-Martin-Vantage-AMR-GT4-Duo feierte im Samstagsrennen auf dem Nürburgring den dritten Saisonsieg und konnte dadurch auch die Tabellenführung im ADAC Championat übernehmen. Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (22/Euskirchen, beide ME Motorsport) belegten in einem actionreichen Rennen Rang zwei. Ihre BMW-M4-GT4-Markenkollegen Luis Moser (18/AUT) und Luca Link (22/Günzburg, beide FK Performance Motorsport) komplettierten vor vollen Zuschauerrängen das Podium.
Für Springob hat der Nürburgring einen ganz besonderen Stellenwert. Der Kurs in der Eifel ist nicht nur seine Heimstrecke – hier hat er bereits 2023 das Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany gewonnen. Für den Triumph 2026 legte Springob die Grundlage bereits am Vormittag mit der Pole-Position. Beim Rennstart machte er kurzen Prozess mit der Konkurrenz und setzte sich in der ersten Rennhälfte immer weiter an der Spitze des Feldes ab. Dahinter kämpften Lachlan Robinson (22/AUS, AVIA W&S Motorsport) im Porsche 718 Cayman GT4 und Gabriele Piana (39/ITA, FK Performance Motorsport) im BMW sehenswert um die zweite Position, wobei sich zunächst der erfahrene Italiener durchsetzte. Markenkollege Linus Hahne arbeitete sich derweil bis auf Rang vier vor.
Zur Rennmitte gab es die obligatorischen Fahrerwechsel, und die Reihung blieb zunächst bestehen. Springobs Partner Gogollok behielt bis zum Rennende unangefochten die Führung und stellte den dritten Saisonsieg klar, der für den Hessen auch den Triumph in der Junior-Wertung bedeutete. Benjamin Sylvestersson (19/FIN) und Denny Berndt (21/Berlin), die für Piana und Robinson eingestiegen waren, taten es ihren Teamkollegen gleich und kämpften hart um die Positionen. Kurz vor Rennende gab es jedoch einen Schaden im Bereich der vorderen linken Radaufhängung am BMW von Sylvestersson, sodass der Finne sein Fahrzeug am Streckenrand abstellen musste.
Berndt überquerte die Ziellinie zunächst auf Rang zwei, wurde nachträglich aber mit einer Zeitstrafe von 15 Sekunden belegt und somit auf Rang sechs gewertet. Profiteur der Situation war Philip Wiskirchen, der von Hahne den ME-Motorsport-BMW übernommen hatte und Rang zwei einnehmen konnte. Luis Moser/Luca Link rückten auf Platz drei vor.
Dahinter erzielten Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing) in der Ginetta G56 GT4 mit Rang vier nicht nur ihr bestes Saisonergebnis, sondern konnten sich mit Bertilsson auch über den Triumph in der Rookie-Wertung freuen. Fünfte wurden Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4. Platz sieben sicherten sich Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4, gefolgt von Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche. Lukas Stiefelhagen (19/NED) und Leon Bauchmüller (19/Kirchlinteln, beide ME Motorsport) belegten im BMW Rang neun. Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim) komplettierten im Mercedes-AMG GT4 beim Heimspiel von PROsport Racing die Top Ten. Den Sieg in der PRO-AM-Wertung holten Hendrik Still (39/Kempenich) und Tim Horrell (36/USA, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche.





